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Phantombildzeichnerin : Sie gibt den Tätern ein Gesicht

Hochkonzentriert: Bellmann kombiniert archivierte Versatzteile mit ihren Zeichnungen. Bild: Marcus Kaufhold

Phantombildzeichner müssen nicht nur gut zeichnen können, sondern auch emotionalen Zugang zu Tatzeugen finden. Nur dann kommt ein realitätsnahes Fahndungsfoto zustande. Ein Interview mit Liane Bellmann.

          4 Min.

          Liane Bellmann ist eine von zwei Phantombildzeichnern des Hessischen Landeskriminalamts (LKA) in Wiesbaden. 150 Bilder von Straftätern oder verschwundenen Personen fertigen die beiden jedes Jahr ungefähr an. Ihre Aufgabe ist es, aus den mehr oder weniger aufschlussreichen Angaben von Opfern und Zeugen ein möglichst realitätsnahes Bild des Gesuchten entstehen zu lassen. Etwa jeder vierte Täter oder Vermisste, den Bellmann am Computerbildschirm zeichnet und gestaltet, wird nach der Veröffentlichung des Bildes gefunden.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Frau Bellmann, wenn Sie heute eine Straftat beobachten würden, wären Sie dann die perfekte Zeugin?

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