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Eintracht Frankfurt : Stendera fällt aus

Zum Haare raufen: Marc Stendera verletzte sich im Training an den Adduktoren (Archivbild). Bild: dpa

Keine guten Nachrichten von der Eintracht: Marc Stendera hat sich im Training verletzt und wird beim Derby gegen Mainz nicht spielen. Veh sieht das auch als Vorteil: „Der Gegner weiß jetzt nicht unbedingt, wie wir kommen werden.“

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          Die Vorzeichen vor dem Derby verheißen aus Sicht der Eintracht nichts Gutes. Am Freitag teilte Armin Veh mit, dass ihm auch Marc Stendera für die Partie nicht zur Verfügung stehen wird. Der Mittelfeldspieler verletzte sich im Training an den Adduktoren. An seiner Stelle könnte Johannes Flum zum Einsatz kommen, sofern der Trainer ihn nicht als Innenverteidiger anstelle von Carlos Zambrano benötigt. Ob der Peruaner nach seinem Infekt fit genug ist, wollen er und Veh am Samstag kurz vor dem Anstoß entscheiden.

          Daniel Meuren

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Marc Heinrich

          Auch David Kinsombi, der in der Mainzer Nachwuchsabteilung ausgebildet wurde, kommt als Ersatz in Frage. Darüber hinaus ist unklar, wie belastbar Makoto Hasebe nach seinen unter der Woche aufgetreten Schmerzen am Schambein ist. Veh sah in der dezimierten Personallage aber auch einen (kleinen) Vorteil: „Der Gegner weiß jetzt nicht unbedingt, wie wir kommen werden.“

          „Die wollen hier endlich mal gewinnen“

          Die Mainzer erachten die Frankfurter Personaldiskussion als Psychospielchen vor dem Anpfiff. „Frankfurt macht sich da derzeit sehr klein. Jeder hat Schnupfen und bei allen zwickt es irgendwo. Sie tun deshalb so, als wäre ein Punkt für sie das Höchste der Gefühle. Das glaube ich ihnen aber nicht“, sagte Manager Christian Heidel. „Die wollen hier endlich mal gewinnen. Das letzte Mal ist schließlich lang her bei einem Pokalspiel 1986.“

          Heidel war sogar noch der Torschütze Jessl geläufig, der damals in der Verlängerung das 1:0-Siegtor erzielte. Bei Trainer Martin Schmidt, der der Eintracht nach turbulenten Spielen zum Saisonauftakt eine Stabilisierung in den vergangenen Wochen attestierte, wurden Erinnerungen an sein Profidebüt wach. Am 21. Februar stand Schmidt beim 3:1-Sieg gegen die Eintracht erstmals in der Bundesliga an der Seitenlinie. „Eine erste Woche nach einem Trainerwechsel ist nicht vergleichbar mit jetzt“, sagte Schmidt. „Aber wir wollen viel mitnehmen vom Ansatz aus dem Februar.“

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