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Fashion Week Frankfurt : Produktionskette statt Laufsteg

  • -Aktualisiert am

Feine Fasern: Ursula Artmann zeigt im Weltladen ein Kleid aus Ghana. Bild: Michael Braunschädel

Die Frankfurter Fashion Week findet vorerst nur digital statt. Wer trotzdem etwas über Mode und nachhaltige Produktion lernen will, muss nur die Berger Straße entlangspazieren.

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          Ursula Artmann zeigt auf die feinfaserigen, fast durchsichtigen Schals auf einem Regalbrett im Weltladen, oben auf der Berger Straße. „Sie glauben es wahrscheinlich nicht, die sind alle von Hand gewebt“, erklärt sie. Das habe sie selbst in Indien gesehen, als sie dort einen der Produzenten besuchte, der den Laden beliefert. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sie die Geschichten ihrer Produkte und ihrer Lieferanten erzählen kann.

          Der Anlass ist eigentlich frustrierend: Denn auch im dritten Anlauf findet die Frankfurt Fashion Week nicht so statt, wie viele sich das vorgestellt haben. Stattdessen haben die Veranstalter, die Messe Frankfurt und die Berliner Premium Group, ein Digitalformat entwickelt, das eine Reihe von internationalen Konferenzen und Präsentationen bietet. Rein digital? Nicht ganz. Ein paar Anschauungsobjekte haben es dann doch in die Frankfurter Schaufenster geschafft.

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