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Biennale Darmstadt : Ein Wald geht auf Reisen

  • -Aktualisiert am

Es kommt darauf an, was man daraus macht: Das gilt auch für Kunst aus Holz, wie Kuratorin Ute Ritschel weiß. Bild: dpa

Alle zwei Jahre kommen Künstler aus aller Welt nach Darmstadt, um eine 2,6 Kilometer lange Strecke im Wald neben dem Böllenfalltor umzugestalten. Es tauchen dann Installationen und Skulpturen auf.

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          Viele zersägte Baumstämme ergeben einen Haufen Holz. Die einzelnen Stücke, nicht selten mit einer Länge von bis zu einem Meter, haben stabile Metallgriffe: wie Reisekoffer. Und so lassen sich Teile der Installation „Travelling Forest“ ohne allzu große Mühe mitnehmen, um sie später an anderer Stelle einfach wieder abzulegen und so die Idee vom „Reisenden Wald“ des 74 Jahre alten Künstlers Thomas Neumaier umzusetzen.

          Markus Schug
          Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Bisher waren aber nur Probeläufe möglich, denn offiziell wird die elfte Darmstädter Biennale am Böllenfalltor erst am 3. September eröffnet. Danach steht der Internationale Waldkunstpfad, ein 2,6 Kilometer langer Ausstellungsraum unter Bäumen, Besuchern bis zum 23. Oktober offen. Über sieben Wochen hinweg – erfahrungsgemäß meist sogar deutlich länger – sollen 31 neue Exponate, etwa Skulpturen und Installationen, präsentiert werden.

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