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Bauantrag für Terminal 3 : Zwei Finger für 14 Millionen Fluggäste

Schrittweise: Zunächst sollen die beiden mittleren der vier Finger des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen gebaut und in Betrieb genommen werden. Bild: Simulation Fraport

Fraport hat bei der Frankfurter Bauaufsicht den Bauantrag für den ersten Teil des Terminals 3 am Flughafen eingereicht. Das soll Platz für 14 Millionen zusätzliche Passagiere im Jahr schaffen.

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          Die Fraport AG hat bei der Frankfurter Bauaufsicht den Bauantrag für den ersten Teil des Terminals 3 am Flughafen eingereicht. Das ließ die Flughafenbetreibergesellschaft wissen. Im Fall einer Genehmigung sollen 2021 die beiden mittleren der vier geplanten Finger des Terminals eröffnet werden. Das soll Platz für 14 Millionen zusätzliche Passagiere im Jahr schaffen; die Maximalkapazität des Flughafens wird dadurch auf 77 Millionen Passagiere ansteigen.

          Jochen Remmert

          Flughafenredakteur und Korrespondent Rhein-Main-Süd.

          Die zweite Ausbaustufe soll einen weiteren Kapazitätsgewinn von elf Millionen Passagieren bringen. Wann sie verwirklicht wird, macht Fraport von der weiteren Entwicklung des Luftverkehrs abhängig. Zuletzt hatte das Verkehrsministerium die Veränderungen am ursprünglichen Bauplan akzeptiert, die zu einer Vergrößerung um etwa 35.000 Quadratmeter führen. Den zusätzlichen Platzbedarf erklärt Fraport damit, dass der Bahnhof für das Personen-Transfersystem Skyline nicht mehr unter dem neuen Terminal, sondern davor entstehen soll. Zudem sei mehr Platz für Sicherheitskontrollen nötig.

          Überdies habe man die Gates an den Fingern nun als Bauwerke und nicht mehr als technische Anlagen definiert. Bürgerinitiativen und Grüne hatten darin den Versuch vermutet, die Kapazität zusätzlich zu erweitern. Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) hatte das zurückgewiesen.

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