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Basketball : Herbert vor Skyliners-Comeback

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Wahrscheinlich der Neue: Gordon Herbert. Bild: Wonge Bergmann

Nach Informationen dieser Zeitung ist der 54 Jahre alte Kanadier Gordon Herbert Topkandidat für die Nachfolge von Muli Katzurin als Cheftrainer der Fraport Skyliners.

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          Aller guten Dinge sind drei - das gilt womöglich für die Zusammenarbeit der Fraport Skyliners mit Gordon Herbert. Nach Informationen dieser Zeitung ist der 54 Jahre alte Kanadier Topkandidat für die Nachfolge von Muli Katzurin als Cheftrainer des Basketball-Bundesligavereins. Nach Ablauf seines Zweijahresvertrags hat der Israeli den Klub verlassen. Die Frankfurter suchen nun einen erfahrenen Headcoach, zu dessen Stärken die Förderung des Nachwuchses zählt. Diese Anforderungen erfüllt Herbert perfekt. Zweimal war er schon in Frankfurt tätig - von 2001 bis 2004 und von April 2010 bis Sommer 2011. 2004 gewann der studierte Sportpsychologe die Meisterschaft mit den Skyliners; zusammen mit Stefan Koch (Pokalsieg 2000) ist er der erfolgreichste Frankfurter Trainer in der vierzehnjährigen Vereinsgeschichte.

          Vor zwei Jahren wechselte Herbert zu Alba Berlin. Dort ist er dann Anfang Juni 2012 entlassen worden. „Ich hätte vielleicht in Frankfurt bleiben sollen“, sagte Herbert einige Monate später. „Da hatte ich alle Freiheiten, die komplette Kontrolle und den hundertprozentigen Rückhalt des Klubs.“ Und weiter: „Berlin war ein Risiko, das ich aber bewusst eingegangen bin.“ In Frankfurt hingegen machte sich Herbert einen Namen, weil er immer das Optimum aus den Spielern herausholte. Schon immer setzte er intensiv auf die Ausbildung und Integration von Talenten. Der frühere kanadische Nationalspieler käme nun ausgeruht nach Frankfurt zurück. Vor seiner Zeit in Berlin hatte er 15 Jahre ohne Pause gearbeitet. Eventuell noch in dieser Woche wollen die Skyliners ihren neuen Trainer, der ein alter Bekannter sein könnte, vorstellen. Das wäre nichts Neues, schließlich vertraute der geschäftsführende Gesellschafter Gunnar Wöbke auch dem türkischen Headcoach Murat Didin schon zweimal.

          Viel erhoffen sich die Skyliners von Max Merz, der mit den Frankfurtern am Mittwoch einen Vierjahresvertrag abgeschlossen hat. Mit einer Doppellizenz soll der 19 Jahre alte Aufbauspieler in der Bundesliga und im Pro B-Team zum Einsatz kommen. Bei den Profis ist das Talent als dritter Spielmacher hinter Konstantin Klein und einem noch zu verpflichtenden, erfahrenen Point Guard eingeplant. Merz, der ein Studium an der Frankfurt School of Finance & Management beginnen wird, kam in der abgelaufenen Saison bei den Skyliners Juniors auf 9,7 Punkte im Schnitt und 3,3 Assists. „Ich will mich langsam über die Pro B an das Profi-Niveau heranarbeiten“, sagte er.

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