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Ballungsraum Frankfurt : Weitere Jobs in Rhein-Main erwartet

Positive Prognose: Es soll wieder mehr Arbeitsplätze geben im Rhein-Main-Gebiet. Bild: dpa

Eine positive Prognose der Wirtschaftskammern: Im kommenden Jahr wird es mehr Arbeit im Rhein-Main-Gebiet geben. Doch die Zahlen offenbaren auch einen Dämpfer.

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          Auch im Jahr 2020 wird es wieder mehr Arbeit im Ballungsraum Frankfurt geben. Die Wirtschaftskammern legten am Montag eine Prognose vor, womit Ende 2020 mit 17.000 weiteren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region zu rechnen ist als Ende dieses Jahres.

          Manfred Köhler
          Ressortleiter der Rhein-Main-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Damit setzt sich die Schaffung von Arbeitsplätzen das zehnte Jahr in Folge fort. Sie wird aber langsamer. Im Jahr 2018 waren noch 58.000 Beschäftigte hinzugekommen, in diesem Jahr werden es nur noch 37.000 sein. Alles in allem erwarten die Industrie- und Handels- sowie die Handwerksammern für Ende 2019 2.468.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in dem Ballungsraum, der allerdings relativ weit gefasst ist, er reicht von Gießen im Norden und Fulda im Osten bis zum Landkreis Alzey-Worms im Westen und der Odenwaldkreis im Süden. Getragen wird der Beschäftigungsaufbau von den Dienstleistungsunternehmen.

          Der Handel schafft kaum neue Arbeitsplätze, in der Industrie fallen demnach sogar 5000 Stellen weg. In diesem Jahr waren in diesem Teil der Wirtschaft noch 5000 Stellen geschaffen worden. Ulrich Caspar, der Präsident der IHK Frankfurt, sagte, der Fachkräftemangel schwäche die Wirtschaft. Vor allem fehle es an Bauland, so dass Zugezogene keine Wohnung fänden.

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