https://www.faz.net/-gzg-97tts

Frankfurt : Bald wieder mehr Abschleppdienste

  • Aktualisiert am

Abgeschleppt: Ab April werden mehr Abschleppdienste in Frankfurt unterwegs sein, als aktuell. (Symbolbild) Bild: Norbert Müller

Schon von April an sollen mehr Abschleppdienste in Frankfurt unterwegs sein als aktuell. Zurzeit sind es nur zwei Firmen, die Falschparker abschleppen.

          Das Frankfurter Pflaster wird für Falschparker wieder gefährlicher. Schon von April an werden in der Stadt wieder mehr Abschleppdienste unterwegs sein als aktuell. Wie Rainer Michaelis, Leiter der städtischen Verkehrspolizei in Frankfurt, sagte, schleppen zurzeit nur zwei Firmen falsch geparkte Autos ab. Der Grund: Im Herbst hatten mehrere Abschleppfirmen als Vertragspartner der Stadt die europaweite Neuausschreibung beanstandet. Daher muss die Kommune nachbessern, „das wird bis Ostern auch geschehen“, sagte Michaelis der Deutschen Presse-Agentur.

          Bis dann tatsächlich neue Verträge mit Abschleppdiensten unterzeichnet werden können, dürfte es seinen Angaben zufolge bis zum Sommer dauern. Dass nun schon im April weitere Unternehmen die Parksünder in der Stadt abschleppen werden, liegt laut Michaelis an einem vereinfachten Verfahren zur Auswahl von Bewerbern vor Ausschreibungen.

          F.A.Z.-Newsletter Familie
          F.A.Z.-Newsletter „Hauptwache“

          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Allerdings habe ein solches „Interessensbekundungsverfahren“ nur vorläufigen Charakter. Wenn schließlich die neu formulierte europaweite Ausschreibung erfolgreich war, sprich die beteiligten Unternehmen den Zuschlag erhalten haben, treten womöglich neue Abschleppdienste auf den Plan.

          Aktuell werden in Frankfurt statt der normalerweise 40 falsch geparkten Autos am Tag nur etwa 10 bis 20 Fahrzeuge abgeschleppt, wie Michaelis sagt. Dabei handle es sich oftmals um sogenannte Härtefälle, also etwa Autos, die verbotenerweise vor einer Feuerwehrzufahrt geparkt wurden.

          Weitere Themen

          Destruktive Energie am Frankfurter Theater

          Kontroverser Regisseur : Destruktive Energie am Frankfurter Theater

          Damit eine Theaterinszenierung gelingt, müssen die Beteiligten viel Zeit und Mühe investieren. Doch mit seinem Verhalten soll es Regisseur Ulrich Rasche zu weit getrieben haben. Der Frankfurter Schauspiel-Intendant hat nun reagiert.

          Taxifahrer im Kampf gegen Uber

          Protestfahrt durch Frankfurt : Taxifahrer im Kampf gegen Uber

          Bundesverkehrsminister Scheuer will den deutschen Markt für Vermittlungsportale wie Uber weiter öffnen. Taxiunternehmen sehen darin eine Gefahr für ihr Geschäft. Hunderte Fahrer haben nun in Frankfurt protestiert.

          Topmeldungen

          Kritik an Kramp-Karrenbauer : Wirtschaftsflügel der Union fordert Härte gegen SPD

          Die Amtsführung der CDU-Vorsitzenden sorgt in der Union zunehmend für Unruhe. Der Chef der Mittelstandsvereinigung Linnemann fordert, die CDU müsse programmatisch wieder erkennbarer sein. Im Gespräch ist etwa die Einführung eines Dienstpflichtjahres.

          Nach Rechtsstreit : Wahl-O-Mat darf wieder genutzt werden

          Am Montag musste die Bundeszentrale den Wahl-O-Mat zur Europawahl abschalten – wegen eines Rechtsstreits mit der Kleinpartei Volt. Jetzt ist der Wahl-O-Mat wieder erreichbar – der Streit ist beigelegt.

          „Die Zerstörung der CDU“ : Das Rezo-Video im Faktencheck

          Klima, Wohlstand, Krieg und Protestkultur: Eine zornige Abrechnung wird zum Internethit. Was hält einer genaueren Betrachtung stand? Eine kritische Perspektive auf die vier zentralen Themen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.