https://www.faz.net/-gzg-9hi0v

Folgen der Bahn-Warnstreiks : Auch Pendlern in Hessen droht am Morgen ein Geduldsspiel

  • Aktualisiert am

Droht zu Wochenbeginn auch in Hessen Bild: dpa

Die Deutsche Bahn spricht schon von einer „völlig überflüssigen Eskalation“. Anlass: Am Montag werden Eisenbahner von 5 bis 9 Uhr streiken. Zahlreiche Züge drohen auszufallen oder sich zu verspäten, auch in Hessen.

          1 Min.

          Die für Montag angekündigten Warnstreiks bei der Deutschen Bahn dürften Reisende auch in Hessen zu spüren bekommen.  Die genauen Folgen auf Hessen waren zwar laut Bahn zunächst noch nicht absehbar. Nach ihren Angaben soll das Nachbarland Nordrhein-Westfalen ein Schwerpunkt der Aktionen sein, der Ausstand werde aber voraussichtlich überregionale Auswirkungen haben.

          Die Bahn AG aus Anlass des Warnstreiks eine Telefon-Hotline unter 08000-99 66 33 geschaltet. Neues zu den Folgen des Ausstands teilt sie auf ihrer Internetseite mit.

          Laut Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) soll der Warnstreik von 5 bis 9 Uhr dauern. Betroffen seien S-Bahnen, Nah- und Fernverkehrszüge sowie Güterbahnen. Nach Bahnangaben ist auch Stunden nach Ende des Warnstreiks noch mit Störungen zu rechnen. Das Personal zur Betreuung von Fahrgästen in den Bahnhöfen und bei der telefonischen Auskunft werde verstärkt.

          Bahn sieht „überflüssige Eskalation“

          Grund für die Aktion ist der Abbruch der Tarifgespräche mit dem Bahn-Management, am Samstag waren die Parteien in Hannover ohne Ergebnis auseinandergegangen. Die EVG nannte ein aus ihrer Sicht zu geringes Lohnangebot des bundeseigenen Konzerns als Anlass für die Warnstreiks.

          Die Bahn sprach von einer „völlig überflüssigen Eskalation“. „Bei diesem Angebot den Verhandlungstisch zu verlassen, ist nicht nachvollziehbar und verunsichert völlig unnötig unsere Kunden mitten in der Weihnachtszeit“, erklärte Personalvorstand Martin Seiler.

          Weitere Themen

          Antikörper statt Diabetesmittel

          Sanofi in Frankfurt : Antikörper statt Diabetesmittel

          Der neue Sanofi-Chef Paul Hudson macht Druck. Diabetesmittel aus Frankfurt werden unwichtiger für den Pharmakonzern. Punkten kann der größte Sanofi-Standort aber mit etwas anderem.

          Topmeldungen

          Menschenrechte in Xinjiang : Pekings alternative Fakten

          Mit einer internationalen Medienkampagne begegnet China der Kritik an der Unterdrückung der Uiguren in Xinjiang. Die Veröffentlichungen im Westen haben im Machtapparat offensichtlich Unruhe ausgelöst.
          Demonstration der rechtsextremen NPD in Erfurt im Mai 2018 (Archivfoto)

          NPD : Goodbye Hitler

          Niemand wählt mehr die NPD. Die will deshalb ihr Nazi-Image loswerden. Ein neuer Name soll helfen. Bloß welcher?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.