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Autos in Frankfurt ausgebrannt : Polizei geht von Brandstiftung aus

  • -Aktualisiert am

In der Nacht zum Dienstag standen im Frankfurter Stadtteil Bockenheim Autos in Flammen. Bild: dpa

Im Frankfurter Stadtteil Bockenheim sind in der Nacht zu Dienstag neun Autos den Flammen zum Opfer gefallen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht nach Zeugen.

          Abermals sind in der Frankfurter Innenstadt Autos in Flammen aufgegangen. Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt neun Fahrzeuge sowie Hauswände in der Falkstraße im Stadtteil Bockenheim beschädigt. Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus.

          Der Polizei zufolge hatten Anwohner in der Nacht zum Dienstag gegen 3:15 Uhr die Feuerwehr alarmiert, als die ersten Autos in Flammen standen. Das Feuer zerstörte insgesamt sieben Autos vollständig, zwei weitere Fahrzeuge wurden durch die enorme Hitzeeinwirkung beschädigt. Die angrenzenden Hausfassaden sowie die Rollläden der Häuser wurden durch die Hitze verrußt, teilte die Polizei mit.

          Zudem wurden zwei Menschen verletzt. Die beiden Anwohner klagten über Beschwerden aufgrund der freigesetzten Rauchgase. Sie wurden zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

          Die Kriminalpolizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist möglicherweise ein Brandbeschleuniger verwendet worden, wie die Polizei mitteilte.

          In der Vergangenheit haben schon öfter Autos mitten in Frankfurt gebrannt. Sie wurden meist nachts angezündet. Vor gut einem Jahr hieß es, die Polizei jage einen Brandstifter. Zudem wurden wiederholt Reifen von Wagen zerstochen.

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