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Sperrung des Mainufers : Innenstadt ohne Autos?

„Haben Sie doch etwas Geduld“: Oliver Strank (links) freut sich über ein autofreies Mainufer. Bild: Francois Klein

Die Sperrung eines Teils des Frankfurter Mainufers für Kraftfahrzeuge sorgt für Kontroversen. Ortsvorsteher Oliver Strank (SPD) ist dafür, Herbert Schmoll von der Bürgerinitiative „Sachsenhausen wehrt sich“, dagegen. Ein Streitgespräch.

          7 Min.

          Seit Ende Juli ist der nördliche Frankfurter Mainkai zwischen Untermainbrücke und Alter Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt – probeweise für ein Jahr. Die Wellen schlagen hoch, weil sich der Verkehr nun im südlich des Mains gelegenen Stadtteil Sachsenhausen staut. Wie fällt Ihre Bilanz nach gut vier Monaten aus?

          Ralf Euler

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Bernd Günther

          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          Schmoll: Zu welchen Konsequenzen die Sperrung führt, haben wir schon nach wenigen Wochen gesehen, deshalb hat sich ja unsere Bürgerinitiative gegründet. Auf den Straßen in Sachsenhausen, die schon immer unter einer hohen Verkehrsbelastung gelitten haben, ist es nun noch schlimmer  eworden. Wir haben Staus in der Kennedyallee, am Schaumainkai, in der Gartenstraße und in der Schweizer Straße, bis runter zur Mörfelder Landstraße.

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