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Ausflugsziele in Frankfurt : Die andere grüne Seite der Stadt

Typisch Frankfurt: Auf dem Heiligenstock im Nordosten der Metropole – nicht weit von der Stadtgrenze nach Bad Vilbel entfernt – stehen viele knorrige Obstbäume als Teil alter Streuobstwiesen. Daneben gibt es Hecken, Felder und Wiesen. Damit ist der Heiligenstock ein attraktives Ausflugsziel mit Panoramablick in Richtung Niddatal und Taunus. Er ist Teil des Grüngürtels, der 1991 mit Verabschiedung einer eigenen Charta unter Schutz gestellt wurde. Bild: Rainer Vollweiter, Umweltdezernat

Viele Frankfurter zieht es regelmäßig ans Mainufer. Dabei gibt es im Grüngürtel noch viele andere, landschaftlich attraktive Orte. Das Umweltdezernat hat jetzt eine Reihe solcher kleiner Fluchten zusammengestellt.

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          Frankfurt hat mehr zu bieten als das Mainufer. Davon ist Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) überzeugt. Die Stadträtin ist natürlich stolz auf die Anziehungskraft des „wunderschönen Mainufers“ auf die Bevölkerung. Doch gleichzeitig ist sie irritiert, dass trotz der Corona-Regeln an sonnigen Tagen die Rasenflächen auf beiden Seiten des Mains erstürmt werden. Das erlebt Heilig hautnah – ihr Büro liegt an der Alten Mainzer Gasse, von wo aus sie das Ufer fest im Blick hat. „Aber warum gehen alle immer nur dorthin, ist es die Gewohnheit?“, fragt sie sich. Frankfurt habe doch den Grüngürtel, der die gesamte Stadt umschließt und vor 30 Jahren von den Stadtverordneten im Römer unter Schutz gestellt wurde, um ihn für nachfolgende Generationen zu erhalten.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Stadtwald, in dem seit Herbst der neue Goetheturm, wenn auch zunächst nur von unten, bewundert werden kann, das Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne, die Uferwege entlang der Nidda und der Alte Flugplatz in Bonames, wo sich die Natur die Flächen des früheren Landeplatzes des amerikanischen Militärs allmählich zurückerobert: Das sind bekannte Ausflugsziele im Grüngürtel.

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