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Umzug aus dem Bankenviertel : Deka-Bank zieht nach Niederrad

Im Zeitplan: So soll der Neubau in Niederrad aussehen. Bild: Simulation Lang & Cie

Das Trianon-Hochhaus im Frankfurter Bankenviertel leert sich. Die Deka-Bank zieht in ein neues Gebäude. Der Neubau soll 2022 fertig sein.

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          Die Deka-Bank zieht mit dem Großteil ihrer Mitarbeiter in einen Neubau in der Bürostadt Niederrad. Wie bei der Grundsteinlegung zu dem Projekt bekanntwurde, bietet das Gebäude Platz für 3500 der insgesamt 4400 Mitarbeiter des Finanzunternehmens. Die Bank wird nicht nur das Bürogebäude „Prisma“ räumen, das sich ebenfalls in Niederrad befindet.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie Ulrich Bäcker, Geschäftsführer der Deka Immobilien GmbH, erläuterte, sollen auch Abteilungen aus der Innenstadt nach Niederrad verlegt werden. Die Deka-Bank nutzt im Bankenviertel derzeit das Skyper- und das Trianon-Hochhaus, das 2001 von der Bank selbst errichtet, aber 2007 verkauft wurde. Es wird erwartet, dass zumindest der Vorstand und zentrale Abteilungen in der Innenstadt bleiben.

          Der Neubau in Niederrad entsteht nach Plänen des Architekten Holger Meyer auf einem Grundstück an der Lyoner Straße. Die Projektentwickler Lang & Cie. und Wentz & Co. errichten das Bürogebäude gemeinsam, es soll 2022 fertig sein. Das Grundstück lag lange brach, früher befand sich an dieser Stelle die Deutschland-Zentrale von IBM. In den vergangenen Jahren gab es verschiedene Überlegungen für eine Entwicklung des Areals. Unter anderem war die Fläche für eine Schule und das städtische Behördenzentrum im Gespräch, das nun aber in die City West zieht.

          Nach Angaben des Projektentwicklers Heinz-Günter Lang werden 300 Millionen Euro investiert. Der Vorstand der Deka-Bank, Matthias Danne, verspricht sich von dem Neubau hochflexible, die Kommunikation fördernde Büroflächen. „Das ist ein Investment in unsere Mitarbeiter und unsere Zukunft.“ Der Energieverbrauch des Unternehmens soll um zwei Drittel sinken. Außerdem werde der Konzern seine Kosten reduzieren, „bei höherer Qualität“, wie Danne sagte. Planungsdezernent Mike Josef (SPD) sprach von einem „zentralen Baustein“ für die Entwicklung der Bürostadt.

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