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Aus Afghanistan geflüchtet : Eine neue Heimat

  • -Aktualisiert am

Mit Wurzeln in Afghanistan: Fawad Hosaini, Azeeta Sadiq, Hedayatullah (Hedy) Mohammadi, Hanifa Haqani Bild: Martin Albermann Collage:kaho.

Sie sind vor Jahren und Jahrzehnten nach Deutschland gekommen, geflohen aus Afghanistan. Vier, die sich im Rhein-Main-Gebiet ein neues Leben aufgebaut haben, erzählen von ihrem Weg.

          5 Min.

          Sie kamen in einem anonymen Asylbewerberheim irgendwo in Deutschland an und leben nun selbstbestimmt und unabhängig in Hessen. Sie haben hier Wurzeln geschlagen, sind aber noch mit Afghani­stan verbunden. Alle sind Teil großer Familien, in denen man sich hilft und aufeinander achtgibt. Viele haben im Lauf der Jahre Angehörige nachgeholt, auch sie wurden sesshaft. In diesen Tagen sehen alle mit bangem Blick auf die Heimat ihrer Eltern, stellen sich Fragen über die Zukunft jener Angehörigen, die dort geblieben sind. Und beißen sich manchmal auch auf die Zunge, wenn sie über die neuen Machthaber sprechen, um jene nicht zu gefährden, die nun unter der Herrschaft der Taliban leben müssen. Der Arm der Extremisten reiche manchmal bis nach Deutschland.

          Monika Ganster
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wer in seinem Land eine Zukunft sieht, wer dort etwas aufbauen kann, der verlässt es nicht, sagt Schuhmachermeister Hedy. Er hat, wie mehr als 10.000 Menschen mit afghanischen Wurzeln, in Frankfurt einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden. Und viel daraus gemacht.

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