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Wegen Windpocken : Aufnahmestopp im Zeltdorf für Flüchtlinge

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Notbehelf: In Marburg sind Flüchtlinge in Zelten wie diesem hier untergebracht Bild: dpa

Nach einem Fall von Windpocken nimmt das Marburger Zeltdorf bis auf weiteres keine Flüchtlinge mehr auf. Eine Ärztin in Marburg beobachte, ob es Ansteckungen gebe, heißt es.

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          Nach einem Windpocken-Fall im Marburger Zeltdorf für Flüchtlinge gilt dort ein Aufnahmestopp für alle, die nicht sicher gegen die Krankheit immun sind. Das berichtete das Gießener Regierungspräsidium am Donnerstag und bestätigte damit Medienberichte.

          Der Patient sei auf die Krankenstation in Gießen verlegt worden. Eine Ärztin in Marburg beobachte, ob es Ansteckungen gebe, sagte eine Sprecherin.

          Der Aufnahmestopp könnte demnach eine stärkere Belastung für die anderen Unterkünfte von Hessens Erstaufnahmeeinrichtung bedeuten. Die sind derzeit voll, Flüchtlinge müssen daher an mehreren Standorten in Zelten unterkommen. In Marburg leben derzeit rund 330 Menschen.

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