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Antisemitismus : Aufklärung in den Schulen

Eine weiße Rose liegt auf einer der Stelen des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Bild: dpa

Jüdisches Leben ist seit mehr als 1700 Jahren prägend für die europäische Kultur. Und doch verblasst die Aufklärung über den Holocaust, der Antisemitismus nimmt stark zu. In der Schule muss früh angesetzt werden.

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          Das älteste Schriftzeugnis jüdischen Lebens in Deutschland stammt aus dem Jahr 321, als in einer Urkunde Juden in Köln Erwähnung fanden. Dieser siebzehnhundertjährigen Geschichte wird in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen gedacht, die unterstreichen wollen, wie prägend seit der Spätantike dieses Leben für die europäische Kultur war und ist. Gerade einmal 76 Jahre her ist die Befreiung des Lagers Auschwitz, eines jener dunklen Orte, wo diese gemeinsame Geschichte ausgelöscht werden sollte.

          Die monströsen Dimensionen des dort und anderswo verübten Massenmords sind ausführlich dokumentiert, und doch verblasst die Aufklärung über den Holocaust, nimmt der Antisemitismus in einem beängstigenden Ausmaß wieder zu. Wahrscheinlich hilft hier nur eine neue Aufklärungsoffensive, die schon früh in den Schulen beginnen muss, dort, wo seit zwei, drei Jahren „Jude“ wieder als Schimpfwort verwendet wird.

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