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Schaden noch nicht klar : Gastank-Explosion: Ermittler vermuten Brandstiftung

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Unglücksort: Nach der Gastankexplosion suchen nun auch LKA-Experten in den Trümmern die Ursache Bild: dpa

Die Detonation war so gewaltig, dass sie auch im 15 Kilometer entfernten Darmstadt und in Rheinland-Pfalz zu hören war. Nun suchen auch LKA-Experten in Biebesheim die Ursache für den großen Knall.

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          Die Explosion eines Gastanks im südhessischen Biebesheim ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler auf Brandstiftung zurückzuführen. Untersuchungen zufolge habe es im Bereich eines Containers mit Altholz und daneben abgestellten Kunststoffpaletten ein Feuer gegeben, durch dessen enorme Hitzeentwicklung der Tank explodiert sei, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Darmstadt mit.

          Hinweise auf einen technischen Defekt seien nicht entdeckt worden. Deshalb werde davon ausgegangen, dass das Feuer gelegt wurde. Der etwa zur Hälfte gefüllte 2700-Liter-Tank auf dem Gelände einer Spedition war am frühen Sonntagmorgen explodiert. Verletzt wurde niemand.

          Explosion in Biebesheim: Rund 150 Einsatzkräfte waren die ganze Nacht über im Einsatz.

          Die Druckwelle verschob in der Nachbarschaft Garagentore und riss Haustüren aus ihrer Verankerung. Es sei „ein sehr großer Schaden entstanden“, meinte ein Sprecher der Polizei am Montag, ohne eine Summe zu nennen. Er verwies auf die Möglichkeit, dass „in den nächsten Tagen Nachbarn noch Schaden melden könnten“.

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