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Gespräch zum Equal Pay Day : „Auch im reichen Frankfurt verdienen Frauen weniger“

„Die Lücke, die es zwischen den Gehältern der Männer und der Frauen gibt, hat sich 2017 nicht verändert“: Claudia Plenert, Vorsitzende von Business and Professional Women Frankfurt Bild: Frank Röth

Claudia Plenert, Vorsitzende der Business and Professional Women in Frankfurt, kämpft mit ihrem Verein dagegen, dass Frauen immer noch mit weniger Lohn nach Hause gehen als Männer. Ein Gespräch vor dem Equal Pay Day.

          2 Min.

          Seit elf Jahren weisen die Business and Professional Women auf die Lohnlücke hin. Lohnt sich das Engagement?

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Unbedingt. Weil wir keinen Fortschritt erleben. Die Lücke, die es zwischen den Gehältern der Männer und der Frauen gibt, hat sich im vergangenen Jahr überhaupt nicht verändert: Wir haben bundesweit immer noch einen Lohnunterschied von 21 Prozent. In Frankfurt, dieser wirtschaftsstarken Stadt, sieht es etwas besser aus, wie die Statistiker der Stadt Frankfurt jetzt mitgeteilt haben. Doch auch in Frankfurt verdienen die Frauen immer noch 19,1Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Übrigens ist der Unterschied bei den Jüngeren, die unter 34Jahre alt sind, viel geringer. Das ist die Phase, ehe die Karrieren beginnen. Dort liegt die Lohnlücke in Frankfurt „nur“ bei 9,4 Prozent.

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