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Jubiläum in Paulskirche : Frankfurts Bürgermeister würdigt Attac

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Für Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann ist Attac „Zivilgesellschaft im besten Sinne.“ Bild: dpa

Attac wird 20 Jahre alt. In der Frankfurter Paulskirche hat Oberbürgermeister Feldmann die Arbeit des globalisierungskritischen Netzwerks gelobt.

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          Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat in der Frankfurter Paulskirche die Arbeit des globalisierungskritischen Netzwerks Attac gewürdigt. Attac setze sich für eine gerechte Globalisierung und Demokratisierung sowie für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaftsordnung ein, sagte Feldmann am Samstag bei einer Veranstaltung zum Zwanzigjährigen Bestehen von Attac in der Frankfurter Paulskirche.

          „Attac ist Zivilgesellschaft im besten Sinne.“ Mit dem Netzwerk habe er zu dessen Geburtstag einen Gast eingeladen, der nicht bequem sei und eine Leistung für die Gesellschaft erbringe.

          Dass Attac in der Paulskirche Geburtstag feiern durfte, hatte für Kritik bei der Frankfurter CDU gesorgt. Die Paulskirche, die im September 2018 von Attac symbolisch besetzt worden war, sei nicht der geeignete Ort für die Jubiläumsveranstaltung, hieß es. Feldmann berichtete in seiner Rede am Samstag von der damaligen Situation.

          Er sei nach wie vor zutiefst davon überzeugt, dass es richtig gewesen sei, die Paulskirche damals nicht räumen zu lassen. Wenn ein Hausherr eine Veranstaltung dulde, dann sei das keine Besetzung, sagte der Oberbürgermeister und ergänzte: „Es tut mir leid, liebe Attacis, Sie haben die Paulskirche niemals besetzt.“

          Geplant war am Samstag auch noch eine Podiumsdiskussion unter anderem mit Luisa Neubauer von Fridays for Future und der Netzaktivistin Katharina Nocun.

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