https://www.faz.net/-gzg-ablpb

Insektensterben in Hessen : Immer weniger Goldwespen

  • Aktualisiert am

Schön bunt: Ein Drittel der hessischen Goldwespenarten sind gefährdet. Bild: Paul Winkler

Die Artenvielfalt schwindet: Mehr als ein Drittel der in Hessen vorkommenden Goldwespenarten sind gefährdet. Für den Schutz der Insekten können auch Privatleute einen wichtigen Beitrag leisten.

          1 Min.

          Auch in Hessen schwindet die Artenvielfalt. Wie das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie mitteilt, musste nun als Folge dieses „Insektensterbens“ für die Goldwespenarten eine Rote Liste geschrieben werden.

          Denn von den 74 in Hessen vorkommenden Goldwespenarten sind ein Drittel, genau 26 Arten, in ihrem Bestand gefährdet. Hauptursache für die Gefährdung der Goldwespen ist nach Angaben der Experten im Amt, dass durch den Einsatz landwirtschaftlicher Düngemittel und den Nährstoffeintrag aus der Luft die für diese Wespen wichtigen nährstoffarmen Lebensräume verschwinden.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Die HMS Defender bei ihrer Ankunft im Hafen von Odessa am 18. Juni

          Vorfall im Schwarzen Meer : Wollte die Royal Navy Russland provozieren?

          In Großbritannien verstärkt sich der Eindruck, dass die Royal Navy im Schwarzen Meer ein Zeichen setzen wollte. Moskau droht für Wiederholungen mit Bombenangriffen „nicht einfach in den Kurs, sondern auf das Ziel“.