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Quote unterdurchschnittlich : Armutsgefährdung in Hessen steigt gegen Bundestrend

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Relativ arm: 13,8 Prozent der Menschen in Hessen hatten zuletzt weniger als das mittlere Einkommen aller Haushalte zur Verfügung Bild: dpa

In Hessen ist zuletzt die Gefahr gestiegen, in die Armut abzurutschen. Der Bundesdurchschnitt besagt das Gegenteil. Das ist aber nicht die einzige gegenläufige Tendenz.

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          Gegen den Bundestrend wächst für die Menschen in Hessen nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes die Gefahr, in die Armut abzurutschen. Die sogenannte Armutsgefährdungsquote habe in Hessen 2014 bei 13,8 Prozent gelegen, im Jahr zuvor seien es noch 13,7 Prozent und 2010 erst 12,1 Prozent gewesen, teilte der Verband am Dienstag mit. Im Bundesdurchschnitt habe die Quote zwar bei 15,4 Prozent und damit über dem hessischen Wert gelegen, sie sei aber um 0,1 Prozentpunkt leicht zurückgegangen.

          Der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands basiert auf dem so genannten Mikrozensus des Statistischen Bundesamts. Als armutsgefährdet gelten alle Personen, die in Haushalten leben, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte beträgt. 2014 lag die Armutsschwelle für einen Single-Haushalt bei 892 Euro, für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern bei 1926 Euro.

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