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Neues Emirsian-Album : Geschichtensammlung mit Überraschungen

Leise ist das neue Laut: Aren Emirze (hier bei einem Auftritt in der Frankfurter Brotfabrik), als Sänger der Noiserock-Band Harmful bekannt geworden, spielt als Emirsian sanften Folk. Bild: Michael Kretzer

Mit „Lezoon“ hat der Frankfurter Singer/Songwriter Aren Emirze sein mittlerweile fünftes Emirsian-Album veröffentlicht. Auf dem singt er nicht nur auf Armenisch und Englisch, sondern zum ersten Mal auch auf Deutsch.

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          Alles muss raus: die Freude, die Wut, der Schmerz, die Sehnsucht, die Hoffnung. Wer einen Stift und Papier hat, schreibt vielleicht ein Gedicht und, falls eine Gitarre zur Hand ist, möglicherweise auch gleich noch einen Song. Aren Emirze muss in den vergangenen zwei Jahren seine Gitarre oft in Griffweite gehabt haben, arbeitete der Frankfurter Musiker doch gleich an drei Alben. Die werden die stilistische Vielfalt spiegeln, die seit nun zehn Jahren Emirzes Schaffen ausmacht.

          Christian Riethmüller
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          2011 war es, als der in Obertshausen aufgewachsene Sänger und Gitarrist den Schreihals, als der er als Frontmann der Noiserock-Band Harmful auch international bekannt geworden war, hinter sich ließ und mit dem Projekt Emirsian einen neuen künstlerischen Weg einschlug. Der Anlass, der frühe Tod von Emirzes Vater, war zwar ein trauriger, doch begann der Sohn damals, sich mit den armenischen Wurzeln seiner Eltern und vor allem der armenischen Sprache und Kultur zu beschäftigen. Vier Alben sind über die Jahre aus dieser Beschäftigung entstanden.

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