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Appell an Belegschaft : Opel-Chef will Werk Rüsselsheim voll auslasten

  • Aktualisiert am

„Mein klares Ziel ist, Rüsselsheim in Dreischicht voll auszulasten“, sagt Opel-Chef Stracke Bild: dapd

Das Opel-Stammwerk wird das Modell Astra künftig nicht mehr bauen. Dessen ungeachtet will Opel-Chef Stracke das Werk Rüsselsheim auf drei Schichten umstellen.

          Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke will das Werk in Rüsselsheim einem Zeitungsbericht zufolge zum Dreischichtbetrieb ausbauen. „Mein klares Ziel ist, Rüsselsheim in Dreischicht voll auszulasten“, sagte Stracke in einem Interview der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“. Dafür erwarte er aber ein Entgegenkommen der Belegschaft. „Wir brauchen dafür die Unterstützung der Arbeitnehmer in der Form, dass wir produktiver, flexibler und effizienter am Standort arbeiten“, betonte er.

          Klar ist: Der Kompaktwagen Astra wird künftig nicht mehr in Rüsselsheim gebaut. Das mit Abstand wichtigste Fahrzeug des Autobauers soll ab 2015 nur noch im britischen  Ellesmere Port und in Gliwice in Polen gefertigt werden, wie Opel am Donnerstag mitteilte.

          Stracke hatte angekündigt, die nächste Astra-Generation aus Kostengründen nur noch in zwei Werken mit Dreischichtbetrieb fertigen zu wollen. In Rüsselsheim wird zurzeit im Zwei-Schicht-Betrieb das Mittelklassemodell Insignia sowie der Astra produziert. Durch den Verlust des Astra müsste es für das Drei-Schicht-Modell ein anderes Modell bekommen.

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