https://www.faz.net/-gzg-9w7tz

Antisemitismus gegen Gastronom : „Mein Schutz ist die Solidarität“

Bedenkliche Entwicklung: Nir Rosenfeld will sich von antisemitischen Anfeindungen nicht einschüchtern lassen. Bild: Wonge Bergmann

Das Lokal des Gastronomen Nir Rosenfeld ist mit antisemitischen Schmierereien verunstaltet worden – mitten in Frankfurt. Im Interview spricht der gebürtige Israeli über die Tat, ob er nun Angst hat – und was ihm Deutschland bedeutet.

          2 Min.

          Sie haben Ihr Restaurant seit zehn Jahren auf der Zeil. Nun sind Sie Opfer antisemitischer Schmierereien geworden. Ist Ihnen so etwas zuvor schon einmal passiert?

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nein, das ist das erste Mal.

          Haben Sie damit gerechnet, dass Ihnen so etwas widerfahren könnte?

          Sagen wir es so: Ich weiß, dass es Idioten gibt. Menschen, die so arm sind, dass sie solche Taten begehen. Die offenbar einen Hass auf Menschen insgesamt in sich tragen. Aber dass ich angegriffen werden könnte, weil ich Jude bin, hätte ich nicht gedacht. Und ich kenne zum Glück auch sonst niemanden, der diese Erfahrung machen musste.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+