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Anlagebetrug bei Immobilienfirma : S&K-Beschuldigter zurück ins Gefängnis

  • Aktualisiert am

Großrazzia im Februar: Anfang des Jahres durchsuchten Polizisten die Büros der Firma „S&K Unternehmensgruppe“. Bild: dapd

Der mutmaßliche Anlagebetrüger der Immobilienfirma S&K, Stephan S., sprang Ende September aus dem ersten Stock des Gerichtsgebäudes. Nun muss er vom Krankenhaus wieder ins Gefängnis.

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          Der mutmaßliche Anlagebetrüger der Immobilienfirma S&K, Stephan S., der Ende September mit gefesselten Händen aus dem ersten Stock des Gerichtsgebäudes gesprungen war, wird voraussichtlich schon Ende nächster Woche ins Untersuchungsgefängnis Weiterstadt zurückverlegt werden. Das wurde gestern aus Justizkreisen bekannt. S. hatte sich bei seinem Sprung schwer verletzt und wird in einem Frankfurter Unfallkrankenhaus behandelt. S. habe sich eine Ferse gebrochen und Verletzungen an der Wirbelsäule erlitten. Er werde aber keine bleibenden Schäden davontragen. S. sollte eigentlich zur Rehabilitation ins Haftkrankenhaus nach Kassel verlegt werden. Sein Zustand scheint aber gut genug zu sein, um ihn direkt ins Gefängnis zurückzubringen.

          S. war Beschuldigter in einem Zivilprozess und hatte sich bei der Verhandlung aus dem geöffneten Fenster gestürzt. Die Strafermittlungen gegen S. und seinen Ko-Chef Jonas K. laufen noch. S&K soll Anleger um einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe betrogen haben. Die Zahl der geprellten Anleger geht in die Tausende.

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