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Mordfall Susanna : Anklage gegen Ali B. zugelassen

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Ende einer spektakulären Flucht: Rückholung von Ali B. Bild: dpa

Im Fall Susanna hat das Landgericht Wiesbaden die Anklage gegen den mutmaßlichen Täter Ali B. zugelassen. Der irakische Flüchtling soll die Schülerin vergewaltigt und ermordet haben.

          Der Prozess um den Mord an der 14 Jahre alten Schülerin Susanna aus Mainz beginnt am 12. März vor dem Landgericht Wiesbaden. Die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen Ali B. sei ohne Einschränkungen zugelassen worden, teilte das Gericht am Freitag mit.

          Der 21 Jahre alte irakischen Flüchtling soll Susanna Ende Mai 2018 in einem Waldstück bei Wiesbaden-Erbenheim vergewaltigt und anschließend getötet haben. Ali B. bestreitet den Vorwurf der Vergewaltigung.

          Die Staatsanwaltschaft geht von Heimtücke als Mordmerkmal aus. Die Leiche der Schülerin war am 6. Juni gefunden worden. Der mutmaßliche Täter war unmittelbar nach dem Mord mit seiner Familie in die von Kurden verwaltete Region im Nordirak geflohen. Kurdische Sicherheitskräfte nahmen Ali B. jedoch zwei Tage später fest.

          Der Tatverdächtige wurde daraufhin in eine Maschine in Richtung Deutschland gebracht. An der umstrittenen Rückholung war Bundespolizeipräsident Dieter Romann persönlich beteiligt. Die irakische Zentralregierung kritisierte den Vorgang, da man der Auslieferung nicht offiziell zugestimmt habe.

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