https://www.faz.net/-gzg-78m57

Angeworbene Fachkraft : Altenpfleger Úbeda geht zurück nach Spanien

  • Aktualisiert am

Heimkehrer: Der angeworbene Altenpfleger Ignacio Rodriguez Ubeda, hier bei seiner Ankunft im Januar in Frankfurt, verlässt Hessens schon wieder Bild: dpa

Ende Januar ist er sogar von Hessens Sozialminister Grüttner am Frankfurter Flughafen begrüßt worden: Ignacio Úbeda, die erste angeworbene Fachkraft aus Spanien 2013. Nun geht er zurück - aus Heimweh.

          1 Min.

          Das Heimweh ist stärker: Nach nur rund drei Monaten in Hessen geht der erste in Spanien angeworbene Pfleger zurück nach Hause. Ignacio Rodríguez Úbeda beendet seinen Job in einem Altenheim in der Wetterau - wegen der Liebe, wie das Sozialministerium in Wiesbaden am Dienstag bestätigte.

          Dem Hessischen Rundfunk sagte der junge Mann aus Madrid: „Leben hier in Wölfersheim ist sehr, sehr schwierig für mich.“ Es sei eine gute Stadt, „aber nicht für junge Menschen.“

          100 Altenpfleger aus Spanien gewollt

          Úbeda war bei einer Jobbörse im November angeworben worden und Ende Januar angereist. Bis zu 100 Altenpfleger sollen aufgrund einer Kooperationsvereinbarung mit der Autonomen Region Madrid nach Hessen kommen. Gewonnen wurden bislang etwa 50 Fachkräfte, wie ein Mitorganisator des Pilotprojekts berichtete.

          Úbeda kehre zu seiner Freundin zurück. In Zukunft müsse man besser darauf achten, woher die Leute kämen. „Ein Großstädter im Marburger Hinterland funktioniert nicht so gut“, sagte der Sprecher.

          Weitere Themen

          Die neue Führung zeigt Härte

          Neuanfang für Awo : Die neue Führung zeigt Härte

          Nach dem Skandal wählt der Awo-Kreisverband Frankfurt ein neues Präsidium. Bereits bei seiner ersten Sitzung verkündet das Gremium eine gravierende Entscheidung.

          Topmeldungen

          In Karlsruhe wird ein Verdächtiger am Samstag abgeführt.

          Zerschlagene Terrorzelle : Sie planten Bürgerkriegsszenarien

          Eine überregionale rechtsextreme Terrorzelle stand offenbar kurz davor, einen schweren Anschlag zu verüben. Die Mitglieder fanden sich wohl im Netz und radikalisierten sich. Nun kam heraus, welche Pläne sie hatten und wie sie gestoppt wurden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.