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Mord an Gießener Hells Angel : „Aktenzeichen XY“ greift zwei Fälle aus Hessen auf

  • Aktualisiert am

Bekenntnis: Dieser Rocker zeigte seine Verbundenheit mit dem erschossenen Charter-Chef Bild: Reuters

Ein Raubüberfall auf eine Frankfurter Goldschmiede ist seit April ungeklärt, ebenso wie die tödlichen Schüsse auf einen Gießener Rockerchef. Fernsehzuschauer sollen den Ermittlern bei der Verbrecherjagd helfen.

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          Zwei Kriminalfälle aus Hessen sind Thema der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ an diesem Mittwoch Abend. Die Ermittler erhoffen sich nach eigenen Angaben neue Hinweise auf die Identität der Täter.

          Wie die Staatsanwaltschaft Gießen und das hessische Landeskriminalamt am Montag gemeinsam mitteilten, greift die Sendung die tödlichen Schüsse auf den Chef der Gießener Hells Angels auf. Dabei werde es auch um die Tatwerkzeuge gehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Details sollten erst in der Sendung genannt werden.

          Aygün Mucuk war Anfang Oktober mit mindestens 16 Schüssen getötet worden. Tatort war das Clubheim der Gießener Hells Angels im benachbarten Wettenberg. Nach wie vor habe man keinen Verdächtigen festnehmen können, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

          Außerdem wird ein Raubüberfall im Frankfurter Nordend Thema der Sendung sein. Das teilte das Polizeipräsidium Frankfurt am Montag mit. Im April 2016 hatten maskierte Männer eine Goldschmiede überfallen. Die Täter fesselten die Inhaberin und stahlen Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro sowie Bargeld aus der Kasse. Anschließend flohen sie auf Fahrrädern mit der Beute.

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