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AfD-Vorstandssprecher Münch : Nach Petry-Eklat wird es Abgänge geben

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Findet Petrys Verhalten „höchst unanständig“: Peter Münch, Sprecher des hessischen Landesverbands der AfD Bild: Stefanie Silber

Als „höchst unanständig“ qualifiziert AfD-Landesvorstandssprecher Münch das Manöver von Noch-Parteichefin Petry ab. Er rechnet dessen ungeachtet mit Abgängen.

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          Der Landesvorstandssprecher der hessischen AfD, Peter Münch, rechnet nach dem Eklat um Noch-Parteichefin Frauke Petry mit Weggängen von Mitgliedern. Es werde sie vereinzelt geben, sagte Münch am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

          Aber man habe den Bruch mit AfD-Mitbegründer Bernd Lucke in Hessen auch gut überstanden. So etwas könne sogar gut für eine Partei sein. „Dann gibt es einen Reinigungsprozess, der ganz demokratisch abläuft.“

          Petry und ihr Ehemann Marcus Pretzell, der Vorsitzender der AfD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag ist, hatten angekündigt, der Partei den Rücken kehren zu wollen - ohne sich jedoch aus der Politik zurückzuziehen. Aus einigen Landesverbänden meldeten sich danach einzelne Abgeordnete, die Sympathie für dieses Projekt zeigten. Nun gründen Petry und Pretzell womöglich die Partei „Die Blauen“.

          Münch sagte, er finde Petrys Verhalten nach der Bundestagswahl „höchst unanständig“. Es gebe AfD-Anhänger in Hessen, die sehr wütend seien. Petry habe Lucke einst vorgeworfen, sein Mandat mitzunehmen. Jetzt machten sie und Pretzell das gleiche. „Das sind Leute, die nicht zur AfD stehen und ihre Egoismen spazieren geführt haben.“

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