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AfD-Politiker zu Verdachtsfall : „Das hat ein arges Geschmäckle“

„Druck der Regierung auf den Verfassungsschutz“: Markus Fuchs Bild: Maximilian von Lachner

Der Verfassungsschutz sieht die gesamte AfD als Verdachtsfall an. „Es war abzusehen, dass diese Entscheidung kommt“, meint der Vize-Landessprecher Fuchs und spricht von „Druck der Regierung“.

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          Markus Fuchs ist Stadtverordneter, stellvertretender Kreisvorsitzender und stellvertretender AfD-Landessprecher in Hessen. Im Interview äußert er sich zur Einstufung seiner Partei als Verdachtsfall durch den Verfassungsschutz.

          Martin Benninghoff

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die gesamte AfD ist vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft worden. Kommt das für Sie überraschend?

          Es war abzusehen, dass diese Entscheidung kommt. Das war keine wirkliche Überraschung, denn der politische Druck der Regierung auf den Verfassungsschutz, uns zu beobachten, ist ja schon länger offensichtlich. Der Zeitpunkt ist allerdings schon sehr überraschend gewählt. Anderthalb Wochen vor wichtigen Wahlen – neben der Kommunalwahl in Hessen noch die beiden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg –, das hat ein arges Geschmäckle aus meiner Sicht.

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