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Ärztekammer-Chef Pinkowski : „Ärzte sollten nicht auf Profite zielen“

Frisch im Amt: Erst seit knapp einem Monat steht Edgar Pinkowski an der Spitze der Landesärztekammer Hessen. Bild: Frank Röth

Seit knapp einem Monat ist Edgar Pinkowski neuer Präsident der Landesärztekammer Hessen. Nun spricht er über Versorgung, Fernbehandlungen und Organspenden.

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          Herr Pinkowski, bevor Sie vor vier Wochen zum Präsidenten gewählt wurden, haben Sie fünf Jahre lang den Telematik-Ausschuss der Landesärztekammer geleitet. Da können Sie mir sicher sagen, wann die elektronische Gesundheitskarte kommt?

          Ingrid Karb

          Blattmacherin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die elektronische Gesundheitskarte ist doch schon längst da.

          Aber wann werden darauf zum Beispiel Notfalldaten oder verordnete Medikamente gespeichert?

          Der Notfalldatensatz wird ein bisschen überschätzt, aber der Medikamentenplan auf der Karte wäre die allererste sinnvolle Anwendung. Wenn man auch den Impfausweis darauf bringen könnte – was man am Anfang gar nicht im Blick hatte – wäre es gut. Die meisten haben irgendwann in der Kindheit Impfungen bekommen, besitzen aber keinen Impfausweis mehr oder finden ihn nicht. Das wäre eine vernünftige Anwendung, die auf die Karte passen würde. Denn der Chip hat ja keine unendliche Speicherkapazität. Die elektronische Patientenakte würde deshalb gar nicht darauf passen, die muss irgendwo an einem zentralen Ort oder an verschiedenen Orten abgespeichert werden. Darüber gibt es ja verschiedene Ansichten, was auch mit der Datensicherheit zusammenhängt.

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