https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/aerzte-entwickeln-app-zur-besseren-behandlung-chronisch-kranker-18219361.html

Förderung vom Land Hessen : Ärzte als App-Entwickler

Blick in die Zukunft: Kristina Sinemus (CDU) informiert sich über den Entwicklungsstand der App. Bild: Helmut Fricke

Moderne Medizin nutzt Daten. Wissenschaftler der Goethe-Universität und der Frankfurter Universitätsklinik entwickeln gemeinsam eine App, die bei der Betreuung HIV-Infizierter unterstützen soll.

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          Noch existiert von der App nicht viel mehr als eine Idee. Aber die ist so überzeugend, dass das Land Hessen die Entwicklung der Gesundheits-App „Comtrac-HIV“ mit rund 892.000 Euro aus dem Programm Distr@l fördert. Wohl auch, weil die Anwendung, mit deren Hilfe HIV-Infizierte medizinisch besser in ihrem Alltag begleitet werden sollen, künftig auch für andere Krankheitsbilder zum Einsatz kommen soll. Die Grundidee vom Comtrac-HIV ist einfach, die Hürden, tatsächlich als sogenannte „Digitale Gesundheitsanwendung“ zugelassen zu werden, sind hoch.

          Marie Lisa Kehler
          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Unter einer „Digitalen Gesundheitsanwendung“ versteht man eine App, die vom Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte geprüft und von einem Arzt verschrieben wird und für die die Krankenkassen aufkommen müssen. Trotzdem wollen sich die Entwickler, die aus den Bereichen Infektiologie, Allgemeinmedizin, Versorgungsforschung, Wirtschaftswissenschaften, Medizininformatik und Digitalisierung der Goe­theuniversität sowie der Universitätsklinik stammen, nicht entmutigen lassen.

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