https://www.faz.net/-gzg-8iual

Eschborn : Abwahlantrag gegen Bürgermeister Geiger

  • -Aktualisiert am

Nachdem er sich wegen Geheimnisverrats vor Gericht verantworten muss, folgt nun ein Abwahlantrag gegen ihn: Eschborns Bürgermeister Mathias Geiger Bild: dpa

Eschborns Ruf nimmt immer größeren Schaden, sagt die Initiative „Klartext“. Sie hat nun einen Abwahlantrag gegen den früheren „Maulwurf“ Mathias Geiger gestellt.

          1 Min.

          Die neue Wählerinitiative „Klartext“ um den ehemaligen Ersten Stadtrat Michael Bauer (früher FDP und FWE) hat einen Abwahlantrag gegen den Eschborner Bürgermeister Mathias Geiger (FDP) gestellt. Wie berichtet, muss sich der Rathauschef wegen Geheimnisverrats und falscher Beschuldigung demnächst vor dem Frankfurter Landgericht verantworten.

          Heike Lattka

          Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Taunus-Kreis.

          Es sei unstreitig, dass Geiger in den drei Jahren vor seiner Bürgermeisterwahl im Oktober 2013 ohne Kenntnis und ohne Erlaubnis der Bediensteten in mehrere Rathaus-Dienstzimmer eingedrungen sei und Fotos gemacht habe, heißt es in der Antragsbegründung.

          Klartext verweist auf Äußerungen von CDU, SPD und Grünen nach Bekanntwerden der Datenklau-Affäre im Januar 2015, die Geiger damals als „untragbar“ einstuften. Nach der Kommunalwahl im März dieses Jahres aber seien diese Stimmen verstummt. Klartext stelle jetzt den Abwahlantrag, weil Eschborns Ruf immer größeren Schaden nehme, je länger der frühere „Maulwurf“ als Bürgermeister schalte und walte.

          Man werde eine namentliche Abstimmung der Stadtverordneten in der Sitzung am 14.Juli beantragen. Niemand solle sich später herausreden können, er sei schon immer für eine Abwahl Geigers gewesen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

           Der Sarg des getöteten Wissenschaftlers am Sonntag in der iranischen Stadt Mashhad

          Mord an Atomwissenschaftler : Ein Stich ins iranische Herz

          Der „Vater“ des iranischen Atomprogramms wird Opfer eines Anschlags. Kaum jemand zweifelt daran, dass Israel dahinter steckt. Das Attentat ist auch ein Fingerzeig für Joe Biden und seinen Umgang mit Iran.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.