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Absturz von Kleinflugzeug : Experten suchen weiter nach Ursache

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Suche per Hubschrauber: Die Einsatzkräfte haben nach dem Piloten mit Hubschraubern und Wärmebildkamera gesucht. Bild: dpa

Über Nordhessen ist am Karfreitag ein Kleinflugzeug abgestürzt - an Bord war nur der Pilot. Er starb bei dem Unglück. Bis zu einem ersten Bericht zum Absturz wird es wohl noch Wochen dauern.

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          Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs mit einem Toten bei Escherode im Kreis Göttingen suchen die Ermittler weiter nach der genauen Ursache des Unglücks. „Bis wir einen ersten Zwischenbericht zu den Hintergründen für den Absturz veröffentlichen können, wird es sechs bis acht Wochen dauern“, sagte der Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU), Germout Freitag, am Montag. Bis zum endgültigen Abschlussbericht könne bis zu einem Jahr vergehen. Der Großteil der Flugunfallexperten der BFU sei mit der Untersuchung des Germanwings-Absturz in Frankreich beschäftigt.

          Bei dem Absturz des Kleinflugzeugs am Karfreitag war der Pilot ums Leben gekommen. Aufgrund der gefundenen Papiere sei davon auszugehen, dass es sich um den 67 Jahre alten Flugzeugbesitzer aus Thüringen handelt, sagte ein Polizeisprecher. Die Maschine war am Morgen gegen 9.00 Uhr vom Flughafen Kassel-Calden gestartet. Etwa 15 Minuten später stürzte sie zwischen Nieste und Kleinalmerode südlich einer Landesstraße in dicht bewaldetem Gebiet ab. Zum Zeitpunkt des Absturzes war Zeugen zufolge dichter Schneefall aufgekommen.

          Etwa eine Stunde nach dem Start begann bei dichtem Nebel eine groß angelegte Suchaktion. Mehrere Hubschrauber und eine Wärmebildkamera wurden eingesetzt. Am Boden suchten Einsatzkräfte der Polizei aus Göttingen und Nordhessen zusammen mit etwa 100 Kräften der Freiwilligen Feuerwehren aus den Kreisen Göttingen, Werra-Meißner und Kassel nach dem Flugzeug. Am Freitagnachmittag wurden das Wrack und der Tote gefunden, nachdem die Fliegerstaffel Egelsbach die Maschine entdeckt hatte.

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