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Analyse nach sechs Jahren : Flugzeugunglück in der Wetterau war kaum zu vermeiden

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Das Wrack eines der zwei Flugzeuge, die 2012 bei Wetterau zusammengestoßen sind (Archivbild). Bild: dpa

Über der Wetterau sind vor mehr als sechs Jahren zwei Kleinflugzeuge kollidiert. Dabei starben acht Menschen. Nun haben Ermittler einen Bericht über die Ursachen veröffentlicht.

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          Mehr als sechs Jahre nach der Kollision von zwei Kleinflugzeugen in der Wetterau kommen Ermittler zu dem Schluss, dass der tödliche Zusammenstoß kaum zu vermeiden gewesen wäre. Das Unglück sei darauf zurückzuführen, dass die Piloten den Kollisionskurs nicht oder nicht rechtzeitig wahrgenommen hätten, heißt es in dem nun veröffentlichten Abschlussbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Im Dezember 2012 waren die zwei Maschinen bei Wölfersheim in der Luft zusammengeprallt und abgestürzt. Acht Insassen, darunter vier Kinder, starben.

          Zu dem Unglück habe unter anderem beigetragen, dass ein Pilot durch die tief stehende Sonne geblendet worden sei. Die Flugzeuge seien zudem nebeneinander hergeflogen und hätten sich in einem bestimmten Winkel angenähert. Das wirke dann für die Piloten so, als bewegten sich die Flugzeuge gar nicht, erläuterte ein BFU-Sprecher. Das mache die Maschinen schwerer erkennbar. Beide Flieger hatten keine Kollisionswarngeräte an Bord, was aber auch nicht vorgeschrieben ist. Ob solche Geräte den Unfall verhindert hätten, sei Spekulation.

          Dem Bericht zufolge litt ein Pilot an Diabetes. Zwar hätte er deswegen nicht als flugtauglich eingestuft werden dürfen, heißt es. Zum Unfallzeitpunkt habe er aber mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ keine relevanten gesundheitlichen Einschränkungen gehabt. Die lange Untersuchungszeit erklärte der BFU-Sprecher mit der Abstimmung mehrerer Behörden und den aufwendigen Ermittlungen. Dazu gehörte auch eine Simulation der Sichtverhältnisse, die die Technische Universität Darmstadt angefertigt hatte.

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