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60.000 Unterschriften : Hessische Schülerin kämpft für verfolgte pakistanische Christin

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Setzt sich für verfolgte Menschen ein: Die Abiturientin Hibba Kauser will der Pakistanerin Asia Bibi helfen. Bild: Rainer Wohlfahrt

Die Pakistanerin Asia Bibi bangt in ihrer Heimat um ihr Leben. Nun kämpft eine hessische Abiturientin darum, dass die von Islamisten verfolgte Christin in Deutschland Asyl finden kann.

          In der Vergangenheit setzte sie sich für von Abschiebung verfolgte Mitschüler ein, nun kämpft eine junge Offenbacherin für die in Pakistan verfolgte Christin Asia Bibi. Mit einer Online-Petition an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) macht die ehemalige Stadtschülersprecherin Hibba Kauser, die in diesem Jahr ihr Abitur machte, auf das Schicksal der Frau aufmerksam, die wegen angeblicher Blasphemie jahrelang in der Todeszelle saß. Die 19 Jahre alte Schülerin will erreichen, dass Bibi und ihre Familie in Deutschland Asyl erhalten. Bis Mittwochnachmittag haben bereits mehr als 60.000 Menschen die Petition unterzeichnet. Zuvor hatte die „Frankfurter Rundschau“ berichtet.

          „Ich war ziemlich überrascht über diese große Reaktion“, sagte sie. „Das zeigt, dass es doch viel Solidarität gibt.“ Für sie selbst habe festgestanden, als sie über das Schicksal der verfolgten Christin las: „Ich wollte helfen. Wenn jemand wegen seines Glaubens mit dem Tod bedroht wird, ist das total verwerflich.“ Im Petitionstext schrieb die junge Frau: „Der Fall Asia Bibi geht mir auch persönlich sehr nahe, da meine Eltern aus Pakistan stammen und ich das Land meiner Eltern recht gut kenne.“

          Vom Bundesinnenministerium habe sie bisher noch keine Reaktion erhalten, sagte Kauser, die auch weiterhin mit ihrer Online-Petition Unterstützung sucht: Ihr Ziel sind 75.000 Unterschriften - und eine Zuflucht für Asia Bibi in Deutschland.

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