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Abitur : Hessen will bei Abiturstandards nicht vorpreschen

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Nach jahrelanger Debatte kommen sie doch: die bundesweiten Abiturstandards. Bild: dapd

Das Bundesland Hessen hält sich in der Debatte um einheitliche Abiturstandards zurück. Erst 2017 sollen die Leistungsanforderungen vereinheitlicht werden.

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          Hessen will bei der Einführung verbindlicher Abiturstandards nicht wie einige andere Bundesländer vorpreschen. Man werde beim Termin 2017 bleiben, sagte der Sprecher von FDP-Kultusministerin Nicola Beer, Christian Henkes, der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Wiesbaden. „Schulen brauchen Verlässlichkeit und Sicherheit.“ Wer jetzt in die Oberstufe eingetreten sei, für den werde sich daher auch nichts ändern.

          Die Kultusminister der Länder hatten am Freitag in Hamburg nach jahrelanger Debatte den Weg für bundesweite Abiturstandards freigemacht. Sie einigten sich auf gleiche Leistungsanforderungen in Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch, die erstmals beim Abitur 2017 gelten sollen.

          Sechs Länder sind schon 2014 bereit für neue Bildungsstandards

          Die Einführung der Bildungsstandards ist für 2014 geplant. Sechs Länder wollen deshalb schon 2014 mit gemeinsamen Prüfungskomponenten beim Abitur beginnen. Dazu gehören Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

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