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Nach Bombenfund : Tausende Hanauer müssen Wohnung verlassen

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Gesperrt: Wie schon mehrfach in den vergangenen Monaten muss der Verkehr in Hanau nach einem Bombenfund umgeleitet werden Bild: Rainer Wohlfahrt

Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Hanau haben Arbeiter wieder eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Um den Fundort wurde eine Sicherheitszone von 1000 Metern abgesperrt.

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          Abermals ist eine Weltkriegsbombe auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Hanau gefunden worden. Deshalb haben am Montag rund 6800 Anwohner ihre Wohnungen verlassen müssen. Nach Angaben von Stadt und Feuerwehr wurde ein Sicherheitsbereich von einem Kilometer um die Fundstelle der 250-Kilogramm-Bombe festgelegt. Zur Kontrolle der Evakuierung wurde ein Hubschrauber eingesetzt. Die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelräumdienst war für den Abend geplant.

          Der Bombenfund führte zu erheblichen Einschränkungen im Straßen- und Bahnverkehr. Mehrere Straßen wurden gesperrt, unter anderem die Bundesstraße 43a zwischen dem Hanauer Kreuz und der Anschlussstelle Hauptbahnhof. Auch der Zugverkehr zwischen Frankfurt und Fulda war unterbrochen. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurde der Fernverkehr umgeleitet. Es kam zu Verspätungen und Teilausfällen.

          Auf dem Areal der Pioneer Kaserne war erst Ende Juli eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Auch damals handelte es sich um eine 250-Kilo-Bombe. Rund 1000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, unter ihnen Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft sowie um die ersten Bewohner eines neuen Wohnquartiers auf dem Gelände der früheren amerikanischen Militäreinrichtung.

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