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A7 in Osthessen : Gefährliche Hitzeschäden auf der Autobahn

  • Aktualisiert am

Gefahrenquelle: Blasen im Asphalt zeigen sich derzeit etwa auf der A7 Bild: ullstein bild

Die Hitze setzt nicht nur den Menschen zu. Auf der Autobahn 7 in Osthessen zeigte sich eine ungewöhnliche wie gefahrenträchtige Begleiterscheinung.

          Die starke Hitze hat auf der Autobahn 7 (Göttingen-Würzburg) bei Bad Hersfeld für Behinderungen gesorgt. Auf einer Strecke von rund zehn Kilometern haben sich im Asphalt Blasen gebildet, wie Martin Heiserholt vom Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil in Wiesbaden berichtete. Die linke Spur der Autobahn zwischen Homberg und der Anschlussstelle Bad Hersfeld-West in Richtung Fulda war am Morgen für einige Stunden gesperrt. Die Autobahnmeisterei habe die größten Schäden beseitigt und kontrollierte noch einmal die Strecke.

          Die Blasen hätten vereinzelt bis zu 50 Zentimeter Durchmesser gehabt und seien bis zu acht Zentimeter hoch gewesen, berichtete Heiserholt. Sie hätten sich bereits am Mittwochnachmittag gebildet. Dabei sei im Asphalt eingeschlossenes Wasser verdampft und habe die Decke nach oben gedrückt. Bis zu drei Zentimeter hohe Asphalt-Blasen sind Hessen Mobil zufolge unproblematisch.

          Mit den Hitzeschäden in Baden-Württemberg habe dies nichts zu tun. Auf der Autobahn 6 bei Hockenheim im Rhein-Neckar-Kreis hatte die Hitze die Straße aufplatzen lassen. In Hessen gebe es solche Betondecken aber nur bei etwa drei Prozent der Autobahnen, diese seien auch jünger und hielten der Hitze stand, sagte Heiserholt.

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