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70 Jahre F.A.Z. : Zeitung für Deutschland, Zeitung für Frankfurt

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Ein Zeitungshaus am Goetheplatz: der Sitz der F.A.Z. von 1950 bis 1961 Bild: Archiv

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die am 1. November den 70. Jahrestag ihrer Gründung feiert, war stets auch eine Zeitung für Frankfurt. Doch die Anfänge liegen wo anders. Ein Gastbeitrag

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          In einem Prospekt zum Start der neuen Zeitung am 1. November 1949 warb die F.A.Z. mit den Porträts der beiden Herausgeber Paul Sethe und Erich Welter sowie dem markanten Indianerschädel Erich Dombrowskis. Sethe sei noch mit seinen „aufsehenerregenden Tatsachenberichten in der ,Frankfurter Illustrierten‘“ in Erinnerung, Dombrowski als „populärer Leitartikler des ,Frankfurter General-Anzeigers‘“, und Welter sei aus der „Frankfurter Zeitung“ ohnehin ein Begriff. Bewusst wurde hier also nicht nur an die Tradition der „FZ“ angeknüpft, vielmehr erfülle sich ein „lang gehegter Wunsch der Frankfurter“: „Leitende Männer der Blätter, die Frankfurt als Zeitungsstadt berühmt gemacht haben, kehren – vereint in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – zurück.“

          Man wollte die Mainzer mit der Frankfurter Tradition zu etwas Modernem verschmelzen, so der Anspruch: Nun gehe die „Hauptausgabe der Mainzer ,Allgemeinen Zeitung mit Wirtschaftsblatt‘ mit ihrem Leserkreis in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf. Damit verbindet sich das traditionsreiche journalistische Können Frankfurts mit großer technischer Überlieferung der alten Gutenberg-Stadt zu einer verlegerischen Leistung modernster Prägung.“

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