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Schwarzarbeit in Frankfurt : Razzia in Reinigungsfirmen

Großrazzia im Kampf gegen Schwarzarbeit im Rhein-Main-Gebiet: Ermittler konnten mehrere Verdächtige festnehmen (Symbolbild). Bild: dpa

In der Rhein-Main-Region haben Zoll, Staatsanwaltschaft und Polizei einen Schlag gegen Schwarzarbeit im Reinigungsgewerbe geführt. Sieben Verdächtige kamen in Untersuchungshaft.

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          Mit einer Razzia unter dem Decknamen „Lackschuh“ haben gestern Zollfahnder Beweise gegen Schwarzarbeit im Reinigungsgewerbe gesichert. Wie das federführende Hauptzollamt Gießen weiter mitteilte, waren insgesamt rund 500 Beamte für die Durchsuchungen an mehreren Orten des Rhein-Main-Gebiets eingesetzt.

          Helmut Schwan
          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Ziel sei es gewesen, ein kriminelles Netzwerk von Reinigungs- und Scheinfirmen zu zerschlagen: im Zentrum soll ein Frankfurter Unternehmen stehen. Insgesamt richten sich die Ermittlungen gegen 12 Beschuldigte, sieben von ihnen kamen in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, über Jahre Arbeitskräfte bar entlohnt zu haben, ohne die tatsächlich gezahlten Löhne den Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern zu melden; die insgesamt vorenthaltene Summe betrage mehr als fünf Millionen Euro. Laut Zoll wurden auf diese Weise überwiegend Aufträge für Unternehme, aber auch in Liegenschaften der öffentlichen Hand in Hessen abgewickelt.

          Waffen und Geld beschlagnahmt

          Gegen einen der Hauptverdächtigen, der in Mannheim festgenommen wurde, setzte die Polizei aufgrund der Gefährdungslage ein Spezialkommando ein. Insgesamt wurden einige Waffen und mehrere Tausend Euro in bar sichergestellt.

          Bei einigen Beschäftigten des Frankfurter Reinigungsunternehmens stellte sich heraus, dass sie sich mit gefälschten Ausweispapieren in Deutschland aufhalten.

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