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4:0 gegen FSV Frankfurt : Darmstadts „Lilien“ im Höhenflug

  • -Aktualisiert am

Jubel: Nach dem dritten Treffer durch Jerome Gondorf in der 34. Minute gibt es bei den Darmstädtern kein Halten mehr. Bild: dpa

Der Aufsteigerclub SV Darmstadt 98 klettert durch ein 4:0 im Hessenderby gegen den FSV Frankfurt an den ersten Tabellenplatz. Die Frankfurter sacken auf den letzten Platz ab.

          Darmstadt 98 ist Spitze und der FSV Frankfurt der 3. Liga so nahe wie seit Jahren nicht mehr. Mit einem eindrucksvollen 4:0 (3:0) gegen den FSV in der 2. Fußball-Bundesliga etablierte sich Aufsteiger Darmstadt am Mittwoch deutlich als zweite Kraft in Hessen hinter dem Erstligisten Eintracht Frankfurt. Vorerst gehört der erste Tabellenplatz den aufblühenden „Lilien“. „Das fühlt sich gut an“, sagte Trainer Dirk Schuster und freute sich über die Momentaufnahme. Der Ex-Nationalspieler rechnet aber damit, dass sich „das im Laufe der Runde wieder einpendelt“.

          Der FSV Frankfurt ist auf den letzten Tabellenplatz gerutscht. Die Bornheimer kassierten am Mittwochabend im Hessenderby beim SV Darmstadt 98 eine bittere 0:4-Niederlage. Die „Lilien“ hingegen bauten ihre imponierende Heimserie (vier Siege, 9:0 Tore) aus und bescherten ihren Anhängern einen weiteren Feier-Abend im Böllenfalltorstadion. Der Aufsteiger ist nach dem souveränen Erfolg durch Treffer von Romain Brégerie (16.Minute), Aytac Sulu (32. und 85.) und Jerome Gondorf (34.) nun sogar Tabellenführer.

          „Es ist eine ganz dramatische Situation“, sagte FSV-Kapitän Manuel Konrad nach zwei herben Niederlagen innerhalb von vier Tagen (1:9 Tore). Finanzchef Clemens Krüger kündigte eine „andere Gangart gegenüber den Spielern“ an. „Wir werden ein Bündel von Maßnahmen haben, um die Mannschaft zum Laufen zu bringen. Die gezeigte Leistung ist mir und dem Trainer gegenüber ein Schlag ins Gesicht.“ FSV-Trainer Benno Möhlmann steht nach Angaben von Sportchef Uwe Stöver „nicht zur Disposition“. Die Darmstädter hingegen werden laut Torjäger Dominik Stroh-Engel in den nächsten Tagen vor dem Spiel bei Union Berlin „etwas häufiger auf die Tabelle schauen“.

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