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Zu Gast bei „3 kluge Köpfe“ : Rolf-E. Breuer über Finanzkrise, frühe Berufspläne und Gustaf Gründgens

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Bild: rheinmaintv

Um den Euro mache er sich keine Sorgen, wohl aber um Europa. Rolf-E. Breuer, ehemaliger Chef der Deutschen Bank, zu Gast bei „3 kluge Köpfe“.

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          Der ehemalige Vorstandssprecher und Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Rolf-E. Breuer, erläutert F.A.Z.-Herausgeber Werner D'Inka und Rhein-Main-Ressortleiter Peter Lückemeier, warum er die Gemeinschaftswährung für stark genug hält, die Finanzkrise zu überstehen.

          Breuer ist der Ansicht, dass es besser gewesen wäre, mit Griechenland eine Umschuldung zu vereinbaren. Skeptisch beurteilt er den politischen Druck auf die Europäische Zentralbank, bestimmte Staatsanleihen zu kaufen. Auch spricht Breuer über die herausgehobene Stellung der Deutschen Bank und über die schwierige Rolle, die dem Vorstandssprecher gegenüber der Politik zukommt. Dass es im Vorstand der Bank so wenige Frauen gibt, bedauert er, weil es ein Verlust sei, die Begabungen von Frauen nicht zu nutzen. Breuer, der seit seinem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank im Jahr 2006 noch etwa dreißig Ehrenämter innehat, nennt den Vorsitz im Hochschulrat der Goethe-Universität jene Aufgabe, die am meisten Arbeit, aber viel Freude mache. Und er bestätigt, dass die legendäre „Faust“-Inszenierung mit Gustav Gründgens, die er als Schüler in Wiesbaden sah, den Wunsch weckte, Regisseur zu werden.

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