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Sprengstoffsuche : Evakuierung in Mainz geplant

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Zerstörter Automat: Die Polizei befürchtet weitere Sprengsätze (Symbolbild). Bild: dpa

In Mainz haben unbekannte Täter einen Geldautomaten in die Luft gejagt. Die Polizei befürchtet, dass es in der Umgebung noch weitere Sprengsätze geben könnte.

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          Weil die Polizei nach Sprengstoff sucht, müssen am kommenden Sonntag rund 280 Mainzer vorsorglich ihr Zuhause verlassen. Die Sperrzone habe einen Radius von 100 Metern rund um einen Geldautomaten, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Unbekannte Täter hatten am Wochenende das Gerät im Stadtteil Mombach zur Explosion gebracht. Möglicherweise blieb dabei nicht gezündeter Festsprengstoff zurück.

          Die Evakuierung soll um 9 Uhr morgens beginnen. Betroffene Anwohner können in einer Halle unterkommen. Gegen 10.30 Uhr will die Polizei die Suche starten. Dafür soll eine Leihgabe des Kampfmittelräumdienstes Baden-Württemberg eingesetzt werden: ein sogenanntes Wasserstrahlschneidegerät. Mit sehr hohem Wasserdruck würden fünf Löcher in den Automaten geschnitten, sagte der Sprecher. Wenn dieser sich dann öffne lasse, könne das eventuell noch vorhandene explosive Material heraus genommen werden.

          Den Geldautomaten mit einem normalen Bohrer zu öffnen, sei wegen des Funkenflugs nicht möglich. Bis zur Suchaktion am Sonntag bewacht früheren Angaben zufolge ein privater Sicherheitsdienst den Geldautomaten.

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