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Corona-Pandemie in Hessen : 28 Impfzentren stehen bereits fest

  • -Aktualisiert am

Ausgesucht: Das Wiesbadener Congress-Center soll zum Impfzentrum werden Bild: dpa

Die Vorbereitungen für die Corona-Immunisierung laufen auch in Hessen auf Hochtouren. Rund 7,6 Millionen Ampullen müssen gekühlt und transportiert werden.

          4 Min.

          Bis zu 1500 Menschen sollen in Wiesbaden jeden Tag gegen das Coronavirus geimpft werden, sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht. Damit dies bewältigt werden kann, hat die Landeshautstadt ihr neues Impfzentrum im Rhein-Main Congress-Center am Wochenende getestet. „Alles hat sehr gut geklappt“, lautet das Fazit von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD). Folglich können die Wiesbadener, wie von der Landesregierung gefordert, am 11. Dezember die Einsatzbereitschaft ihres Impfzentrums melden. Damit sind sie nicht alleine, denn in Hessen haben die 26 Städte und Landkreise bislang 28 Standorte für Impfzentren an die Corona-Task-Force zurückgemeldet, teilte das Innenministerium am Montag mit.

          Helmut Schwan

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Es sind jedoch noch viele Fragen offen. So steht beispielsweise nicht fest, welcher Impfstoff genutzt werden soll. Das Land wartet zwar auf die Zulassung und die Entscheidung des Bundes, bereitet sich aber auch darauf vor, dass mehrere Impfstoffe zum Einsatz kommen. Da 60 Prozent aller Hessen und damit rund 3,8 Millionen Menschen immunisiert werden sollen, werden laut Innenministerium rund 7,6 Millionen Dosen Impfstoff benötigt. Die Ampullen sollen an unterschiedlichen Stellen in Hessen sicher gelagert und von dort aus an die Impfzentren ausgeliefert werden. Dafür will das Land spezialisierte Logistikunternehmen einsetzen, die ermöglichen, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Die Lieferung soll mit Spezialfahrzeugen erfolgen, in denen spezielle Kühlbehälter den Impfstoff mit Hilfe von Trockeneis auf die nötige Temperatur herunterkühlen.

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