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15 Jahre nach der Tat : 300 neue Hinweise im Mordfall Tristan

  • Aktualisiert am

Gesucht: So soll der Mann aussehen, der 1998 in Frankfurt-Höchst den Schüler Tristan ermordete Bild: dpa

Im März 1998 wurde in Frankfurt-Höchst ein Schüler ermordet. Der Täter ist bis heute nicht gefasst. Nach einer Fernseh-Dokumentation laufen bei der Polizei aber zahlreiche neue Hinweise ein.

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          Nach der Ausstrahlung der Fernseh-Dokumentation über den grausamen Mord an dem Frankfurter Schüler Tristan vor 15 Jahren sind rund 300 Hinweise aus ganz Deutschland eingegangen. Eine heiße Spur sei ersten Erkenntnissen zufolge aber nicht dabei, sagte ein Sprecher der Polizei, fast drei Wochen nach der RTL-Sendung „Spiegel TV“. Allerdings werde allen Hinweisen erst genau nachgegangen.

          Der 20 Minuten langen Dokumentarfilm war mit Hilfe eines Profilers und dem Landeskriminalamt erarbeitet worden. Die Ermittler gehen von sexuellen Motiven des Täters aus. Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, sind inzwischen 100.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

          Täter wohl sozial zurückgezogen

          Der Täter war dem neuen Profil zufolge zur Tatzeit im März 1998 zwischen 25 und 35 Jahre alt und suchte aufgrund seiner sexuellen Neigungen den Kontakt zu Kindern. Er lebt vermutlich sozial zurückgezogen und in keiner engen Intimbeziehung. Außerdem muss er einen Bezug nach Frankfurt-Höchst oder Hofheim am Taunus gehabt haben.

          Der damals 13 Jahre junge Tristan Brübach war am 26. März 1998 in einem unterirdischen Bachlauf im Stadtteil Höchst grausam getötet worden.

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