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125-Millionen-Investition : Neuer Campus für die Universität Gießen

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Die Gebäude im Philiosophikum I und II in Gießen sind sanierungsbedürftig - deshalb erhält die Uni einen neuen Campus Bild: Eilmes, Wolfgang

Die Universität Gießen bekommt für mehrere Millionen Euro einen neuen Campus. Das Land will dafür bis 2020 rund 125 Millionen Euro aus seinem Topf des Hochschulbauprogramms investieren.

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          Schöner forschen und studieren: Die Universität Gießen bekommt für mehrere Millionen Euro einen neuen Campus. Der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs dazu vereint zwei bislang durch eine Straße getrennte Areale, die zudem saniert werden sollen. Das Land will dafür bis 2020 rund 125 Millionen Euro aus seinem Topf des Hochschulbauprogramms (Heureka) investieren, wie Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) bei der Vorstellung des Entwurfs in Gießen sagte. Ein Planerteam aus Frankfurt und Berlin hat das Rennen gemacht.

          Die Gebäude auf den beiden insgesamt rund 30 Hektar großen Arealen stammen aus den sechziger und siebziger Jahren und sind sanierungsbedürftig. Zudem reicht nach Angaben der Heureka-Planungsgruppe der Platz nicht mehr. In den Gebäuden sind die Geistes- und Kulturwissenschaften mit mittlerweile mehr als 10 000 Studenten untergebracht, aber auch Mensa und Universitätsbibliothek.

          An dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb hatten sich nach Angaben des Ministeriums 23 Architektur- und Planungsbüros beteiligt. Der Siegerentwurf gilt als „Masterplan“, also als Grundlage für die weiteren Detailplanungen. In einer ersten Bauphase sollen mit dem Heureka-Geld unter anderem eine neue Mensa und Bibliothek sowie ein Seminargebäude entstehen. Ziel sei es, dem Campus eine „neue Mitte“ zu geben mit Platz für Kommunikation und Austausch. Der erste Spatenstich ist laut Planungsgruppe für 2014/2015 angepeilt.

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