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USA : Kaufen oft günstiger als mieten

  • -Aktualisiert am

Canyonlands National Park Bild: R. Krause/srt

Kaufen statt mieten - bei Autos auf kurze Zeit oft eine berechtigte Frage

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          Zwei von drei USA-Urlaubern mieten ein Auto, um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten unabhängig und mobil zu erkunden. Ob mieten, kaufen oder einen Wagen für eine Autofirma überführen - für jeden Reisenden gibt es die passende Möglichkeit.

          Bei einem Aufenthalt bis zu sechs Wochen rechnet es sich, ein Auto zu mieten. Am bequemsten reserviert man es schon zuhause über einen Reiseveranstalter, der Nordamerika im Programm hat. Die deutschen Anbieter arbeiten mit eingeführten Mietwagenfirmen zusammen. Für zwei Wochen zwischen Mai und September muss man für einen zweitürigen Kleinwagen 600 bis 800 Mark kalkulieren. Touristen, die ein Wohnmobil mieten, brauchen sich nicht jeden Tag um eine Unterkunft für die Nacht zu kümmern. In der Hochsaison zahlen sie für zwei Wochen ab 2400 Mark.

          Für Bequeme: Hotels schon reserviert

          Wer nicht ganz auf eigene Faust losziehen will, der bucht am besten eine Mietwagenrundreise. Bei einem zweiwöchigen Urlaub sind dann außer dem Auto auch zwölf Übernachtungen in Hotels oder Inns reserviert. Der Veranstalter liefert zudem umfangreiches Informationsmaterial mit einem detaillierten Reiseverlauf. Pro Person kosten zwei Wochen ab 1300 Mark.

          Für Sparer: Wagen überführen

          Die günstigste Möglichkeit, die USA auf vier Rädern zu erfahren, bietet eine Agentur in Chicago. Für sie können Touristen Autos überführen. Muss ein Auto einer Mietwagenfirma beispielsweise von New York nach Los Angeles, kann man als Urlauber den Job übernehmen. Es kostet den Fahrer, der mindestens 21 Jahre alt sein muß, lediglich das Benzin. Die hinterlegte Kaution von 250 bis 350 US-Dollar wird am Zielort zurückerstattet.

          Für Langzeit-Reisende: Wagen kaufen

          Für Globetrotter, die für eine USA-Reise zwischen sechs und acht Wochen Zeit haben, gibt es eine weitere Möglichkeit, zu einem Wagen zu kommen. In der Hauptreisezeit im Hochsommer sind sie eventuell am günstigsten unterwegs, wenn sie ein Auto kaufen. Ab einer Reisedauer von zwei Monaten lohnt sich der eigene Wagen zu jeder Jahreszeit. Damit man aber nicht erst vor Ort beginnen muss, sich nach dem richtigen Gefährt umzusehen, sind deutsche Agenturen beim Kauf behilflich. Sie kümmern sich unter anderem auch um Steuern und Versicherungen, die Wartung vor der Wagenübernahme und die Nummernschilder. Das eigene Auto steht bei Ankunft fahrbereit am Zielort. Nach der Reise kümmert sich die Agentur auf Wunsch auch um den Verkauf: Kostete ein angemeldetes Auto insgesamt 9200 US-Dollar und sind 12000 Meilen damit gefahren worden, kauft die Agentur das Auto beispielsweise für 4400 US-Dollar wieder zurück.

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