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Österreichs Kalkalpen : Hier tapst der Luchs, dort röhrt der Hirsch

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Hier darf der Wald wuchern: Im Nationalpark Kalkalpen. Bild: Max Mauthner

Im österreichischen Nationalpark Kalkalpen dürfen sich alpine Urwälder so entfalten, wie es die geheimen Pläne der Schöpfung vorgesehen haben.

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          Ein Grollen ist zu hören, wie aus weiter Ferne. Es wird wohl ein Gewitter sein, nicht weiter beunruhigend. Aber plötzlich geht alles rasend schnell. Da erfüllt ein Dröhnen und Brausen das Tal, und zwei mächtige Baumstämme poltern fast direkt vor unsere Füße, wirbeln Erdreich und Steine auf und zersplittern. Wir blicken uns an, ungläubig: Wohin sind wir da geraten? Wenn wir ein klein wenig zügiger gewandert wären, geht uns durch den Sinn. Dann verscheuchen wir den Gedanken ganz schnell.

          So soll das wohl sein in der freien Wildbahn. Und eben dorthin wollen wir ja: in die Wildnis der vergessenen Wälder – ins Herz des Nationalparks Kalkalpen. Mehr als zwanzigtausend Hektar geschützte Natur im Süden Oberösterreichs, an der Grenze zur Steiermark und zu Niederösterreich. Eine Karstregion voller unterirdischer Seen, Höhlen und Schächte, mit senkrecht abfallenden Wänden und zerklüfteten Zinnen und Zinken im Sengsengebirge, dem Refugium von Gämsen, Steinadlern und Kolkraben. Etwas östlich davon das Reichraminger Hintergebirge, bis zu den Kuppen hinauf dicht begrünt.

          Wo Wälder noch richtige Wälder sind

          Die fünf anderen österreichischen Nationalparks präsentieren die höchsten Berge, die breitesten Flüsse, die tiefsten Schluchten. Die Kalkalpen suchen mitzuhalten: zweihundert Kilometer unverbaute Bachläufe, mehr als achthundert Quellen, zweihundert Karsthöhlen, siebzehntausend Tierarten, tausend verschiedene Blütenpflanzen, Moose und Farne. Doch der eigentliche Schatz steckt hinter einer eher unscheinbar wirkenden Zahl. Mehr als dreißig Waldgesellschaften gibt es hier, vom Auwald über den Schneeheide-Kiefernwald bis zum Lärchen-Zirbenwald, gut die Hälfte von ihnen wird auf der Roten Liste der Biotoptypen als gefährdet klassifiziert. Es sind Wälder, die noch wirkliche Wälder sind, wo sich Bäume nicht in Reih und Glied dem Licht entgegen recken müssen, sondern sich entfalten dürfen, wie es ihnen beliebt – oder wie es der Plan der Schöpfung vorsieht: jenseits aller Wirtschaftlichkeits- und Ordnungsprinzipien, die ihnen der Mensch aufzwingt. Bäume werden nicht gefällt, sie sterben eines natürlichen Todes, brechen zusammen und zersetzen sich allmählich. Totholz, andernorts als lästig und optisch abstoßend entfernt, wird hier zum Lebensraum für Weißrückenspechte, Scharlach-Plattkäfer oder Alpensalamander und lockt Pionierpflanzen an. Bis es als Humus im Boden verschwindet. Sein Vermächtnis: die wachsende Biodiversität.

          Ein unscheinbarer Rekord: Mehr als dreißig Waldgesellschaften gibt es in den Kalkalpen, vom Auwald über den Schneeheide-Kiefernwald bis zum Lärchen-Zirbenwald.
          Ein unscheinbarer Rekord: Mehr als dreißig Waldgesellschaften gibt es in den Kalkalpen, vom Auwald über den Schneeheide-Kiefernwald bis zum Lärchen-Zirbenwald. : Bild: Picture-Alliance

          Speziell kostbar in diesem Zyklus von Werden, Sein und Vergehen sind die alten Buchenwälder der Kalkalpen mit den Überresten eines Urwalds, die von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt wurden. Seit Jahrhunderten, wenn nicht länger, hat kein menschliches Wesen seinen Fuß hineingesetzt, Fauna und Flora konnten sich ungestört entwickeln. Ein fast schon magisch entrückter Landstrich, sich selbst überlassen.

          Und genau so muss es sein, erzählen Franz Sieghartsleitner, Nationalpark-Initiator der ersten Stunde, und Christian Fuxjäger, Zoologe und Wildtier-Beauftragter. Die beiden begleiten uns auf Touren durch Wälder, wie wir sie noch nie gesehen haben, zwei umsichtige, sachverständige und mannigfaltig interessierte Herren. Natürlich werden ausgeschilderte Pfade regelmäßig abgeschritten und freigelegt, sagen sie. Denn passieren kann immer etwas, damit muss man rechnen. Wenn es zwei Tage heftig geregnet hat wie zuletzt und die am Boden liegenden Stämme mit Wasser vollgesogen sind, geraten sie leicht ins Rutschen und stürzen die abschüssigen Hänge hinunter. Schlimmstenfalls auf einen Wanderweg. Aber das geschieht äußerst selten, wie Franz Sieghartsleitner und Christian Fuxjäger versichern, während wir uns gemeinsam in die Wildnis vortasten. Sie verteidigen die Phänomene von Wetter und Klima. Gewitter, Stürme, Steinschlag oder Muren seien an sich nichts Schlechtes – sofern niemand zu Schaden kommt. Nur durch derlei Einwirkungen von außen erneuere sich der ökologische Kreislauf, wenn Flora und Fauna auf Katastrophen reagieren und Platz schaffen für neue oder auch vertriebene Lebewesen und Pflanzen. Ein dynamischer Prozess, eine Form der Selbstheilung der Natur und darin eine Rückführung in ein Gleichgewicht, das die Biodiversität befördert.

          Die Landschaft verändert sich ständig

          Wir sind bei strömendem Regen in Reichraming südlich von Steyr gestartet. Eine Gegend, die im Mittelalter zu einem der frühesten europäischen Industriegebiete heranwuchs, als Eisen vom steirischen Erzberg über die Enns nach Oberösterreich verschifft wurde. Der Handel mit dem wertvollen Rohstoff florierte, besonders die Geschäftsbeziehungen mit Venedig spülten Geld in die Kassen der Steyrer Kaufleute. In Dörfern wie Steinbach, Molln oder Losenstein wurden Sensen, Messer oder Harnische produziert und von dort aus in alle Himmelsrichtungen exportiert.

          Steyrtal und Ennstal: Eine Gegend, die im Mittelalter zu einem der frühesten europäischen Industriegebiete heranwuchs, als Eisen vom steirischen Erzberg über die Enns nach Oberösterreich verschifft wurde.
          Steyrtal und Ennstal: Eine Gegend, die im Mittelalter zu einem der frühesten europäischen Industriegebiete heranwuchs, als Eisen vom steirischen Erzberg über die Enns nach Oberösterreich verschifft wurde. : Bild: Picture-Alliance

          Für die Verarbeitung des Eisens benötigte man Brennmaterial in beachtlichen Mengen. Entsprechend intensiv begann man die Wälder des Hintergebirges auszubeuten, sie in stetem Rhythmus zu schlägern und aufzuforsten und das Holz über den Reichramingbach talwärts zu triften. Wir bewundern die Überreste der Großen Klause, eine von zweiundvierzig Engstellen, an denen man das Wasser staute, vorwiegend in den Wochen der Schneeschmelze. Sobald sich die Schleusen öffneten, entstand eine Art künstliche Flut, mit dem die Baumstämme auf die Reise geschickt wurden. Bis nach dem Ersten Weltkrieg war das ausgeklügelte System im Einsatz. Ihm folgte eine Bahn, einundvierzig Kilometer Gleise mit spektakulären Tunnels und Brücken. Doch die Wartung und Erhaltung im alpinen Umfeld verschlangen am Ende so hohe Summen, dass die Gleise 1971 demontiert und ein Fahrweg gewalzt wurde, auf dem nach 1971 Lastwagen zum Einsatz kamen.

          Heute profitieren Wanderer und Radfahrer von dieser Infrastruktur, wenn sie das Hintergebirge von der ehemaligen Schienenstraße aus erkunden. Wir aber biegen unweit der Klaushütte, in der einst die Forstknechte gehaust haben, Richtung Jörglgraben ab. Die Senken sind dicht bewaldet, an den Felswänden bricht Wasser durch und geben eine Ahnung der verkarsteten Höhlengänge in ihrem Inneren. Die Landschaft verändert sich ständig. Vor zwanzig Jahren hat man im Nationalpark ein Wegenetz von dreihundertfünfzig Kilometern kartographiert, inzwischen sind es nur noch knapp mehr als hundert – und es sollen noch weniger werden.

          Die Wälder galten als nutzlos

          Was dann passieren könnte, zeigt sich, als wir bergwärts stapfen. Das Gelände wird immer unwegsamer, Markierungen verlieren sich unter Gestrüpp und Geäst. Buschwerk und Sträucher überwuchern die Stützmauern, Brombeeren und Waldreben werden zum Dickicht. Es regnet immer noch, nichts zu hören, nur die Tropfen auf unseren Regenjacken, das Gluckern des Baches und das Kreischen, Krächzen und Zirpen der Vögel. Tollkirsche und Seidelbast neben riesigen Farnen, die Vogelbeere beugt sich unter der Last der Früchte. Moos kriecht über Gesteinsbrocken, die Zeugen eines Bergsturzes. Abgestorbene, von Baumbart bedeckte Bäume zwischen Buchen, Erlen und Ahorn: wie stumme Wächter, natura morta, ein surreales Bild. Stürme haben eine Winter-Linde entwurzelt und auf die Fahrbahn geworfen, die sich zum Pfad verengt hat. Er wird bald nicht mehr zu sehen sein. Damit ist der Zugang zu diesem Urwald versperrt, auch er dann abgeschnitten von der Zivilisation.

          Je karger die Bedingungen, umso effektiver das Widerstandsvermögen der Natur.
          Je karger die Bedingungen, umso effektiver das Widerstandsvermögen der Natur. : Bild: Picture-Alliance

          In den Buchen- und Fichtenwäldern im Jörglgraben wurde nur ein einziges Mal Holz geschlagen, in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts, und selbst da nur in bescheidenem Ausmaß. Zu abgeschieden war das Terrain und der Abtransport des Holzes zu teuer. Also zog sich der Mensch aus diesen Wäldern zurück, sie galten als nutzlos und wurden vergessen. Heute sind sie als unberührtes Stück Land eine Kostbarkeit. In den Kalkalpen, und dort an geheimen Plätzen, damit sie vor Besuchern verschont bleiben, stehen die ältesten Buchen Kontinentaleuropas, einige mehr als fünfhundert Jahre alt: mit spröden, schrundigen Stämmen und Wurzeln, die sich in die Hohlräume zwischen den Felsen krallen. „Je karger die Bedingungen, umso effektiver das Widerstandsvermögen der Natur“, sagt dazu Franz Sieghartsleitner, „wo der Boden zu nährstoffreich ist, entwickeln sich die Pflanzen rasch und üppig und verschleudern ihre Lebenskräfte schnell.“

          Verspottet als Öko-Taliban

          Mit Widerstand, ob in der Natur oder in der Gesellschaft, kennt sich Franz Sieghartsleitner aus. Man hat ihn oft genug als Okö-Taliban verspottet, erinnert er sich und verweist auf die bewegte Geschichte des Nationalparks: Sie hat die Bevölkerung gespalten, die Risse zogen sich quer durch Familien und Dörfer. Schon in den sechziger Jahren formierte sich erster Protest, als die Errichtung eines Pumpspeicherkraftwerks propagiert wurde. Eine hundertvierzig Meter hohe Mauer sollte die Krumme Steyrling aufstauen und den Talboden unter den Wassermassen begraben. Nach einem Erdbeben in ebendieser Region waren die Pläne vom Tisch.

          Als die Noricum, eine Tochter der Voest Alpine, 1981 einen Kanonenschießplatz im Hintergebirge errichten wollte, in dem Waffen einem technischen und ballistischen Funktionstest unterzogen werden, rückten Alpenverein und WWF neuerlich an und verhinderten das Vorhaben. Wenig später präsentierten Technokraten ein weiteres Kraftwerksprojekt. Die Gegner mobilisierten vierzig Natur- und Umweltvereinigungen, die am 20. Juni 1984 die Baustelle besetzten, an der Probebohrungen stattfanden. „Die Stimmung war extrem aufgeheizt“, fasst Franz Sieghartsleitner zusammen. „Es hätte nicht mehr viel gefehlt, und die Aggressionen wären eskaliert.“

          Das Gelände wird immer unwegsamer, Markierungen verlieren sich unter Gestrüpp und Geäst, und irgendwann werden die Wege verschwunden sein.
          Das Gelände wird immer unwegsamer, Markierungen verlieren sich unter Gestrüpp und Geäst, und irgendwann werden die Wege verschwunden sein. : Bild: Picture-Alliance

          Zwei Wochen lang harrten die Aktivisten aus, ehe sie die Zusage in der Tasche hatten, dass das Unternehmen abgeblasen sei und stattdessen ein Nationalpark begründet würde. Doch es dauerte nochmals dreizehn Jahre, bis man sich mit den Bundesforsten und sonstigen Grundbesitzern geeinigt und die juristischen Fundamente gelegt hatte. Am 25. Juli 1997 wurde der Nationalpark Kalkalpen eröffnet – flächenmäßig kleiner als ursprünglich geplant, dennoch war dies ein markanter Schritt.

          Jäger wollen keine Luchse im Revier

          Für Franz Sieghartsleitner sind die zwanzigtausend Hektar unter Schutz gestellte Natur eine Art zivile Landesverteidigung: weil hier das ökologische Erbe für nachfolgende Generationen bewahrt wird. In der Natur lagern Substanzen, die auch für die Biotechnologie von wachsender Bedeutung sein könnten. Das mögen viele nicht glauben, und so will der Kampf nicht enden. Die Einheimischen sind noch immer skeptisch, ob es einen solchen Schutzraum brauche, Jäger und ihre Lobby schließen sich den Zweiflern lautstark an. Vor allem die Luchse seien manchen ein Dorn im Auge, weiß Christian Fuxjäger. Anfangs, so erzählt er, habe es im Nationalpark allein einen Kuder gegeben. Klaus, wie man ihn taufte, war wohl über Slowenien in die Kalkalpen vorgestoßen und zog dort einsam seine Runden. Als man ihm eine Gefährtin zuführen wollte, um damit einen soliden Luchsbestand zu initiieren, empörten sich die Jäger: Der Luchs galt als Feind des Rehs und damit als Störenfried im Revier, deshalb hatte man ihn schon vor hundertfünfzig Jahren in den österreichischen Alpen ausgerottet. Der Nationalpark leistete deshalb beharrlich Aufklärungsarbeit.

          Im Frühling 2011 war der Weg endlich frei ist. In den Schweizer Kantonen Freiburg und Neuchâtel wurden zwei Katzen und ein Kuder gefangen, die man, mit Peilsendern versehen, im Nationalpark Kalkalpen aussetzte. Als man mehrere Junge entdeckte, schien das ein Zeichen, dass das Experiment geglückt war. Doch dann verschwanden vier Männchen auf mysteriöse Weise während der Ranz, in den Wochen der Paarungsphase also, während der sie mit ihren Weibchen zusammenbleiben. Der Verdacht erhärtete sich, dass zumindest zwei von ihnen illegal abgeschossen worden waren. Die Causa kam vor Gericht, die Schuldigen wurden zur Zahlung von zwölftausend Euro verurteilt. Zu wenig, schimpfte die Nationalpark-Direktion, der Schaden sei nicht in derart mickrigen Summen zu bemessen.

          Die Hirsche sind heute müde

          Man gab nicht auf. Wieder sprangen die Schweizer ein. Und wieder gelang es, das Entstehen einer Population anzuregen. Christian Fuxjäger kramt sein Tablet aus dem Rucksack. „Etwas fürs Herz“, sagt er und schmunzelt. Er ruft ein Video auf, das ihn mit einem der Jungen zeigt: Es schmiegt sich in seine Hand. So sieht Seligkeit aus, auf beiden Seiten. Wenn man die Wurfhöhle findet, werden die Kleinen tierärztlich untersucht und ihre genetischen Daten bestimmt, ehe man sie zu ihrer Mutter und in die Freiheit entlässt. Sechs Luchse leben im Nationalpark, Christian Fuxjäger kennt sie alle mit Namen und identifiziert sie anhand der Zeichnung des Fells. Er ist regelmäßig im Feld, um seine Schützlinge zu orten. Fotofallen helfen ihm, dazu das Aufspüren von Haaren oder Losungen und zufällige Sichtungen. Alle Tiere wirken gesund. Aber seit zwei Jahren wartet man sehnsüchtig auf Nachwuchs.

          Bild: F.A.Z.

          Jetzt wird es plötzlich wichtig, dass das Projekt nicht scheitert, denn mittlerweile ist der Luchs zum Star und Aushängeschild des Nationalparks Kalkalpen avanciert ist. Die von Rangern begleiteten Ausflüge auf seinen Spuren sind regelmäßig ausgebucht, selbst wenn die Chancen, einen der scheuen, dämmerungs- und nachtaktiven Sprinter zu sehen, äußerst gering sind. Ähnlich düster sind die Aussichten auf dem gerade frisch markierten Luchs-Trail. Als Weitwanderroute führt er in elf Etappen von Reichraming ins Hintergebirge, über die Grenze zur Steiermark ins Gesäuse und via Wildnisgebiet Dürrenstein ins niederösterreichische Lunz am See. In der Route steckt ein Versprechen: Irgendwann, und es sollte nicht mehr zu lange dauern, möchte man die Nationalparks Kalkalpen und Gesäuse vereinen, wie es in den Gründungsvereinbarungen schon festgelegt war.

          Die Dämmerung zieht herauf. Wir haben die Täler gewechselt, finden uns im Bodinggraben wieder und machen uns auf zum „Hirschlos’n“: Die herbstliche Brunftzeit ist angebrochen. In der Nacht zuvor, so wurde uns berichtet, hätten sich die Männchen ordentlich verausgabt und die Gegend mit ihrem Balzgeschrei beschallt. Wir aber hören nur ein leises Röhren. Sind die Herren heute zu müde? Mit unseren Ferngläsern postieren wir uns auf einer Lichtung nahe der Blumauer Alm und beobachten die gegenüberliegende Bergweide, in der Hoffnung, bald einen Zehn- oder Zwölfender im Visier zu haben. Es lässt sich keiner blicken. Wir sind knapp davor, den Rückweg einzuschlagen, als doch noch ein mächtiger Hirsch aus dem Gebüsch taucht: stolziert über die Wiese, hebt sein Haupt, schüttelt das Geweih und schickt ein Wehklagen übers Tal. Um sich dann umzudrehen und davonzutraben. Und weg ist er, auf und davon, verschluckt von den vergessenen Wäldern.

          Informationen unter www.kalkalpen.at

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