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Weltkulturerbe Petra : Besucherrekord in jordanischer Ruinenstadt

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Der Khazne al-Firaun wird auch „Schatzkammer des Pharao“ genannt und ist die berühmteste Sehenswürdigkeit in Petra Bild: dpa

Doppelt so viele Besucher wie im Vorjahr: 2019 haben über eine Million Touristen die antike Ruinenstätte Petra in Südjordanien besucht.

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          Im Jahr 2019 haben deutlich mehr Touristen als je zuvor die südjordanische Stadt Petra besucht, die als antike Ruinenstätte weltbekannt ist. Im vergangenen Jahr zählte Petra 37 Prozent mehr Besucher als 2018, wie die „Jordan Times“ berichtet. Mit 49 Prozent Zuwachs sogar annähernd verdoppelt hat sich die Zahl der ausländischen Besucher. Etwas mehr als eine Million Ausländer haben im vergangenen Jahr die Stadt, die nur rund 6800 Einwohner zählt, besucht. Dabei sind die über 120.000 Touristen aus Jordanien und dem arabischen Raum noch nicht mitgerechnet. Der November markierte den besten Besuchermonat in der Geschichte von Petra. Wie der Präsident der örtlichen Tourismusbehörde der jordanischen Nachrichtenagentur „Petra“ mitteilte, haben in dem Monat über 150.000 Besucher ihren Weg nach in die Ruinenstätte gefunden.

          Seit den achtziger Jahren gehört Petra zum Unesco-Welterbe. In der Antike war es Hauptstadt des Reiches der Nabatäer, eines Verbundes nordwestarabischer Nomadenstämme. Wegen seiner günstigen Lage als Knotenpunkt wichtiger Handelsrouten zwischen Syrien und dem Mittelmeer sowie seiner geschützten Position inmitten von Felsschluchten entwickelte sich Petra in der Antike zu einem florierenden Kulturzentrum. Besondere Bedeutung als historisches Monument besitzt der Khazne al-Firaun. Der Grabtempel ist direkt in den Felsen Siq aus rotem Sandstein gemeißelt und gilt als wichtigste Sehenswürdigkeit von Petra. Von den Beduinen erhielt das Gebäude den Namen „Schatzhaus des Pharao“. Bereits in den dreißiger Jahren begann die Erschließung der Stätte für den Fremdenverkehr. Wegen seiner einzigartigen Bauwerke diente Petra mehrmals als Filmkulisse. Sein Auftritt im dritten Film der „Indiana Jones“-Reihe 1989 machte die Stadt in Amerika und Europa berühmt.

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